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SwissCityMarathon Lucerne

Über 10.000 Laufbegeisterte trotzen nasskaltem Wetter beim SwissCityMarathon in Luzern

Swiss City Marathon Lucerne: Marathonfeld auf der Seebruecke. Copyright: swiss-image.ch, Fhoto: Andy Mettler Swiss City Marathon Lucerne: Marathonfeld auf der Seebruecke. Copyright: swiss-image.ch, Fhoto: Andy Mettler

Im Marathon gewann bei den Männern der Ostschweizer Elias Gemperli, bei den Frauen siegte wie schon 2014 und 2017 die gebürtige Luzernerin Franziska Inauen.

Regen, Wind und Kälte prägten den 12. SwissCityMarathon - Lucerne. Die Organisatoren ziehen dennoch eine positive Bilanz. „Das Wetter konnten wir nicht beeinflussen. Alles andere hatten wir im Griff“, sagte Geschäftsführer Reto Schorno. Rund 1.150 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz. „Für sie war es in diesem Jahr sicher anstrengender als für die Läuferinnen und Läufer.“

Auch aus Sicht von Polizei und Feuerwehr war der Tag ruhig verlaufen. „Es war ein einfacher Einsatz“, bilanzierte Heinz Steiner von der Luzerner Polizei. „Der Tag ist ohne Probleme verlaufen. Die betroffenen Strassen konnten wir wie geplant sperren und am Nachmittag laufend wieder für den Verkehr freigeben.“ Aufgrund der kühlen Witterung waren nur zwei Hospitalisierungen nötig. Insgesamt verzeichnete die Sanität rund einen Drittel weniger Konsultationen als im Vorjahr.

Weiterhin grösster Halbmarathon der Schweiz

Die Laufbegeisterten gingen trotz kühlen Temperaturen und Regen auf die Strecke. Die Anzahl der angemeldeten, aber nichtgestarteten Personen betrug wie im Vorjahr rund 10 %. Am Start waren Läuferinnen und Läufer aus allen Schweizer Kantonen und dem Ausland, ein grosser Teil davon aus Italien, dem diesjährigen Gastland des SwissCityMarathon. Über die Ziellinie gelaufen sind in diesem Jahr knapp 10.150 Laufbegeisterte. Im Marathon gab es 1.074 Finisher, beim Halbmarathon waren es 6.345 Finisher. Damit stellt der SwissCityMarathon weiterhin den grössten Halbmarathon der Schweiz. Der 10-km-Lauf verzeichnete 2.072 Finisher. Im DuoMarathon liefen 89 Teams über die Ziellinie.

Sololauf von Elias Gemperli im Marathon

Der Sieger im Marathon Overall der Männer wurde Elias Gemperli aus Frauenfeld, der in Luzern eine Ausbildung zum Lokführer macht. Der 23-Jährige lief ein starkes Rennen alleine an der Spitze und gewann mit einer Zeit von 2:27:52,9 h und damit mit über vier Minuten Vorsprung. „Das Rennen lief gut und die Temperatur war angenehm. Aber es war hart, so lange alleine zu laufen“, sagte Gemperli. Zweiter wurde Stefan Schmauder aus Diepoldsau in 2:32:25,2 h vor dem Chamer Philipp Arnold, der eine Zeit von 2:34:29,9 h lief.

Dritter Sieg für Franziska Inauen

Im Marathon Overall Frauen siegte Franziska Inauen mit 2:51:07,1 h. Für die 32-jährige Luzernerin, die heute in Windisch lebt, war dies nach 2014 und 2017 bereits der dritte Sieg am SwissCityMarathon und ihre persönlich beste Marathonzeit in Luzern. „Es war einmal mehr herrlich“, sagte Inauen. „Die Stimmung und die Umgebung in Luzern verleihen mir Flügel.“ Die kühle Witterung machte ihr etwas zu schaffen. „Die Kälte war fordernd. Zeitweise fühlten sich meine Oberschenkel wie Eisblöcke an.“ Auf Rang 2 lief Isabell Gindrat-Keller aus Fribourg in 2:52:09,2. Im letzten Jahr war sie noch Dritte geworden. Rang 3 sicherte sich die Britin Jordan Foster.

Potsdamer gewinnt Halbmarathon

Im Halbmarathon der Männer gewann Stefan Hendtke aus Potsdam in 1:09:18,7 h. „Am Schluss war es echt hart, ich musste kämpfen“, sagte Hendtke nach dem Zieleinlauf. Praktisch das ganze Rennen über lief er Seite an Seite mit David Keller aus Menziken, der mit knapp 9 Sekunden Rückstand einlief. Der Brite Mark Pearce wurde Dritter. Bei den Frauen siegte Andrea Meier vom LC Uster in 1:17:31,7 h vor Nina Zoller aus Chur und Barbara Jurt aus Beckenried. Im 10-km-Lauf siegte bei den Männern Jonathan Raya mit einer Zeit von 32:28,3 min, bei den Frauen gewann die erst 15-jährige Läuferin Valentina Rosamilia.

45.000 Franken an UNICEF Schweiz

Der SwissCityMarathon bot erstmals eine Plattform, Spendengelder für UNICEF Schweiz zu sammeln. Alle Läuferinnen und Läufer waren eingeladen, im Anschluss an ihren Lauf eine weitere symbolische Meile zurückzulegen. MSD Schweiz spendete als Charity Supporting Partner des SwissCityMarathon für jeden Läufer, der die Runde absolviert hat, einen Beitrag an UNICEF.

Insgesamt beläuft sich der Spendenbetrag der UNICEF Extra Mile auf CHF 20.000. Der SwissCity-Marathon durfte einen zweiten Spendenbetrag in der Höhe von CHF 25.000 an UNICEF Schweiz übergeben. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus Spenden bei der Online Anmeldung, den Charity Startplätzen und dem 10-km-Lauf for UNICEF.

Weitere Infos: https://www.swisscitymarathon.ch Ein neues Browser-Fenster oder -Tab wird geöffnet!


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