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HAJ Hannover Marathon

Deutsche Meisterin startet am 9. April beim HAJ Hannover Marathon

Stefanie Eichel, Veranstalterin des HAJ Hannover Marathon, freut sich über die Startzusage der Deutschen Meisterin Fate Tola (29). Foto: eichels: Event GmbH
Stefanie Eichel, Veranstalterin des HAJ Hannover Marathon, freut sich über die Startzusage der Deutschen Meisterin Fate Tola (29). Foto: eichels: Event GmbH

Der HAJ Hannover Marathon am 9. April 2017 steht weiter im sportlichen Fokus. Gut zwei Wochen nach der Startzusage des Deutschen Rekordhalters Arne Gabius, hat nun auch die aktuelle deutsche Nummer eins, die amtierende Deutsche Meisterin Fate Tola, ihren Start in der niedersächsischen Landeshauptstadt angekündigt.

„Meine Saisonplanung sieht einen Start in Hannover und dann im August bei der WM in London vor“, erklärte die 29jährige gebürtige Äthiopierin: „Auf diese beide Rennen möchte ich mich mit aller Kraft konzentrieren und das Optimale abrufen.“ Eine mögliche Titelverteidigung im Oktober in Frankfurt scheint somit unwahrscheinlich.

„Das wäre zu kurz nach der WM; aber man weiß nie, wie sich eine Saison entwickelt“, so die Gelnhausenerin, die mit Mann und Trainer Musa Roba-Kinkal und ihrer Tochter Samia zur Vorstellung nach Hannover gekommen war: „Die große Enttäuschung nach den so knapp verpassten Spielen in Rio de Janeiro ist vergessen; jetzt geht der Blick ausschließlich nach vorne.“

Tola hatte sich erfolgreich qualifiziert, ihren deutschen Pass aber erst zwei Wochen nach dem Ende der offiziellen Meldefrist für die olympischen Spiele erhalten. Für den HAJ Marathon hat Fate Tola einen Angriff auf den aktuellen Streckenrekord von Olena Burkowska (2:27:07 Std.) aus dem Jahr 2013 ausdrücklich angekündigt: „Ich setze mir immer große Ziele, und konzentriere mich dann voll und ganz darauf. Wenn dann mit einer WM-Teilnahme alles klappen sollte, nehme ich dort auch einen Top-Ten-Platz ins Visier.“

Anders als viele andere Top-Athleten wird Tola ihre Saisonvorbereitung nicht in Kenia oder ihrem Heimatland bestreiten, sondern im März nach New Mexico in die USA aufbrechen. „Das Risiko zu großer Hitze in Kenia oder Äthiopien wollen wir nicht auf uns nehmen“, erklärte Roba-Kinkal: „Wir haben in Albuquerque beste Erfahrungen gemacht und finden dort optimale Bedingungen vor. Die gleiche Vorbereitung haben wir auch schon vor Tola’s Sieg beim Wien-Marathon und auch vor dem Titelgewinn in Frankfurt absolviert.“ Optimale Bedingungen also, um dann am 9. April in Hannover auch optimale Leistungen auf die Straße bringen zu können.

Fate Tola auf dem Weg zum Deutschen Meistertitel in Frankfurt. Foto: Victah Sailor

Fate Tola auf dem Weg zum Deutschen Meistertitel in Frankfurt. Foto: Victah Sailor


von Guido Schulze
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