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Reebok Spartan Race

Jeder kann ein Reebok Spartan Race schaffen. Was zählt ist die richtige Vorbereitung!

Nils Schumann über die Läuferszene in Deutschland, den Trend Obstacle Racing und wie er sich mit CrossFit auf sein erstes Reebok Spartan Race vorbereitet.
Nils Schumann startet beim Reebok Spartan Race München. Quelle: Reebok Spartan Race
Nils Schumann startet beim Reebok Spartan Race München.
Quelle: Reebok Spartan Race
Du bist der letzte deutsche Laufolympiasieger. Wie siehst Du den Trend "Laufen" in Deutschland? Welche Veränderungen haben sich hier in den letzten Jahren vollzogen? Nils Schumann: Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Leider gibt es keine deutschen Sportler mehr, die mit der Weltspitze mitlaufen können. Ich bin der letzte Laufolympiasieger Deutschlands und mein Sieg liegt inzwischen auch einige Jahre zurück. Dennoch sehe ich, dass der Laufsport auch hierzulande nicht stehen geblieben ist. Es gibt eine große Dynamik in der Laufszene. Bestzeiten und Platzierungen rücken dabei immer weiter in den Hintergrund, Erlebnisse und das Gefühl des Besonderen hingegen immer weiter nach vorn. Deshalb werden auch Sportevents wie das Reebok Spartan Race immer beliebter und auch der Trend zum Fitness Running als Teil des eigenen Fitnessprogramms wird immer deutlicher. Trail Running und Obstacles Races sind neu und bieten etwas Unbekanntes, fast schon Militärisches - das ist nicht nur spannend, sondern gleichzeitig auch sportlich eine tolle Herausforderung, denn auch ein Reebok Spartan Race muss man trotz seines Spaßfaktors erst einmal bis ins Ziel schaffen. Reebok ist Titelsponsor des Reebok Spartan Race - der weltweit größten Obstacle Racing-Serie. Was macht für Dich den Reiz aus, an solch einem Rennen teilzunehmen? Nils Schumann: Ein Reebok Spartan Race ist ein tolles Trainingsziel und macht darüber hinaus auch noch jede Menge Spaß. Es ist eine Grenzerfahrung bei der man sich selbst testen kann: "Was bin ich zu leisten im Stande?" Früher hat man sich als Ziel gesetzt, einen Marathon zu laufen. Heute kenne ich viel mehr Menschen, die ein Reebok Spartan Race schaffen wollen. Obstacle Races sind nicht mehr nur ein Trend, sondern zu einem echten Sport geworden. Ganz oben steht dabei auch der Teamgedanke, denn wer schon einmal ein solches Race gelaufen ist weiß, wie wichtig es ist, dabei Unterstützung zu haben. Und auch schon im Vorfeld kann man gemeinsam mit Freunden trainieren. Hier sollte man sich nicht nur als Läufer, sondern als allumfassender Athlet sehen - diesen Gedanken versuche ich auch meinen Klienten im Personal Training mitzugeben. Und das Reebok Spartan Race mit seinen vielseitigen Hindernissen, die überklettert, gehoben und geworfen werden wollen, ist ein perfektes Beispiel für ein allumfassendes Training. Wie trainierst Du für die Teilnahme am Reebok Spartan Race? Nils Schumann: Bislang hatte ich leider noch nicht die Möglichkeit, selbst an einem Reebok Spartan Race teilzunehmen, doch die erste Teilnahme in München am 18. April steht bevor und ich bin froh, noch etwas Zeit für die richtige Vorbereitung zu haben. Ich habe in der Nähe meines Studios im Freien einen CrossFit-Parcours aufgebaut, den ich jetzt gemeinsam mit meinem Klienten regelmäßig nutze. Hier machen wir Klimmzüge und Burpees, schlagen mit Hämmern auf Traktorreifen und laufen eine kleine Hindernisstrecke ab. Es ist wie ein Spielplatz für Erwachsene. Da sind auch schlechtes Wetter oder Minusgrade keine Ausrede, denn wer die richtige Ausstattung trägt, zum Beispiel die Reebok CrossFit Kollektion, ist fürs Training bestens ausgerüstet. Ich sage immer, man kann im Wettkampf nur das abrufen, was man im Training auch vorbereitet hat. Deshalb ist es so wichtig, regelmäßig zu trainieren und vorbereitet in solch ein Race zu starten. Kann Deiner Meinung nach jeder das Reebok Spartan Race schaffen? Nils Schumann: Mit der nötigen Vorbereitung und ausreichenden Vorlaufzeit sicher. Wichtig ist eine zielgerichtete Vorbereitung. Man sollte das Lauftraining als Basis nehmen und es durch athletische Komponenten wie Seilklettern und auch Krafttraining ergänzen. Zeit ist dabei nicht der dominierende Faktor, sondern die motivierende Frage: "Schaffe ich das? - Na klar!" Reebok hat in Zusammenarbeit mit der Obstacle Racing Community den ultimativen Obstacle Race-Schuh entwickelt: den Reebok All Terrain Super. Du konntest ihn bereits beim Training testen. Wie ist Dein Eindruck vom Schuh? Nils Schumann: Zu Beginn war ich unsicher. Was kann der Schuh überhaupt? Es ist ein sehr leichter, puristischer Schuh, in dem man schnell ein Gefühl für den Untergrund bekommt, auf dem man sich damit bewegt. Das finde ich sensationell. Ich laufe inzwischen viel querfeldein und nicht nur auf der Straße, dafür ist der All Terrain perfekt. Der Schuh ist nicht zu stark gedämpft und hilft dadurch, die ursprüngliche Laufbewegung seines Trägers wieder hervorzuholen. So findet man seinen individuellen Laufstil wieder, ähnlich wie beim barfuß laufen. Neben diesen minimalistischen Komponenten vereint der Schuh aber auch viele Faktoren, die für den Wettkampf enorm wichtig sind: etwa ausreichend Grip sowie Drainagelöcher, die eintretendes Wasser schnell wieder hinauslaufen lassen, sodass sich der Schuh auch bei Schlamm und Wasserhindernissen nicht vollsaugt. Er ist leicht genug, um beim Lauf richtig Gas geben zu können und dank seines Obermaterials kann ich ihn nach jedem Reebok Spartan Race problemlos reinigen und immer wieder verwenden, ob beim Training im Wald oder beim nächsten Obstacle Race. Du trägst beim Training auch CrossFit Gear. Reebok ist eng mit dem Kraft- und Ausdauersport verbunden und achtet bei der Konzeption der Kollektionen auf die besonderen Ansprüche der CrossFitter. Welche Rolle spielt CrossFit für Dich und Dein Training? Nils Schumann: Das Thema CrossFit fasziniert mich persönlich sehr. Es spiegelt perfekt den Zeitgeist der heutigen Generation wider. Man kann in einer Gruppe gemeinsam trainieren und vorab zum Beispiel noch eine Runde zusammen laufen gehen - eine bessere Ergänzung zum Trainingsalltag kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem finde ich die Reebok CrossFit Kollektion enorm stark, nicht nur optisch, sondern auch in Sachen Funktion. Auch für mich persönlich wird CrossFit immer wichtiger und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, eine eigene CrossFit Box zu eröffnen, sollte es mein Terminkalender mir erlauben. Auch die verschiedenen Events wie die Reebok CrossFit Games und Challenges wie Cry Me a River und der German Throwdown sind echte Herausforderungen, denen ich mich in Zukunft gerne stellen möchte. Wie oft trainierst Du in der Woche und wie setzt sich Dein Fitnesstraining zusammen? Nils Schumann: Als aktiver Athlet war ich häufig verletzt, daher erlaubt mir mein Sprunggelenk heute nicht mehr allzu intensive Lauftrainings. Ich trainiere sehr abwechslungsreich mit ein bis zwei Laufeinheiten pro Woche - anstelle von zwölf Einheiten zu meiner aktiven Zeit - und ergänze das Laufen durch Krafttraining. Dabei darf der Spaß beim Training auch nie zu kurz kommen. Kürzlich habe ich mit Freunden beispielsweise einen Klimmzug Contest gestartet - auch hier kann man sich kleine Trainingsziele setzen. Generell versuche ich jeden zweiten Tag zu trainieren, mal mache ich Ausdauertraining mit Stretching, dann mehr Krafttraining. Ich gehe aber auch schwimmen, Rennrad fahren und Skilanglaufen. Welche Ziele verfolgst Du auch heute noch in sportlicher Hinsicht? Nils Schumann: Das ist ganz unterschiedlich und reicht von Fun Challenges wie dem Klimmzug Contest bis zu größeren Herausforderungen wie dem Reebok Spartan Race. Für mich machen solche Wettkämpfe das Salz in der Suppe aus, mir macht es immer noch Spaß, mich zu messen. Was sind Deine ultimativen Fitnesstipps? Nils Schumann: Mein wichtigster Tipp ist: abwechslungsreich trainieren. So kann keine Langeweile aufkommen. Außerdem sollte man sich immer fragen: "Was tut mir gut?" Es gibt meiner Ansicht nach nicht den einen Supertipp, muss es aber wahrscheinlich auch gar nicht. Stattdessen sollte man seinen Körper im Alltag adäquat nutzen, also: Treppe statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Auto! Und ganz wichtig ist es, dabei Spaß zu haben und die Lust an Bewegung in sich zu wecken. Gerade hier spielen auch Themen wie CrossFit und Obstacle Racing eine besonders große Rolle. Alle Informationen zum Spartan Race:

von Guido Schulze
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