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6. Kölner Stadionlauf

Lokalmatador Dominik Fabianowski läuft Streckenrekord über die 10 Meilen

Köln. Mit einem neuen Streckenrekord über die 10 Meilen endete am Sonntag (22. Juni) aus sportlicher Sicht die sechste Auflage des Kölner Stadionlaufs. Lokalmatador Dominik Fabianowski unterbot im Rennen auf der in Köln nur selten angebotenen Distanz über 16,9 Kilometer deutlich die alte Bestmarke. Der Läufer vom ASV Köln distanzierte den Zweitplatzierten Till Werner, der ebenfalls unter der alten Rekordmarke blieb, und hatte am Ende mit einer Zeit von 54:17 Minuten fast drei Minuten Vorsprung. Dritter wurde Phillippe Gillen von Mach 3. Bei den Frauen verpasste Dagmar Meyer dagegen nur knapp die Bestmarke über die 10 Meilen-Distanz. Am Ende fehlten der ehemaligen Siegerin des Duisburg Marathons bei einer gelaufenen Zeit von 1:06:21 Stunde zehn Sekunden zum neuen Streckenrekord. Zweite wurde Katharina Schneh vor Elizabeth Reece. "Auch in diesem Jahr hat der Stadionlauf mit seinem besonderen Charakter viele Menschen zusammengebracht. Ob Leistungssportler oder Breitensportler, alle hatten viel Spaß und konnten mit ihren Familien und Freunden ein tolles Laufsportfest feiern", zog Holger Wesseln, der mit seiner Kölner Agentur pulsschlag den Volkslauf in Müngersdorf gemeinsam mit dem DJK Sportverband Köln e.V. ausrichtet, ein positives Resümee. "Der Stadionlauf zeichnet sich durch seine unvergleichbare Stimmung aus. Und dass am Ende noch ein toller Rekord mit einer absolut schnellen Zeit bei den 10 Meilen heraussprang, rundet die Sache auch sportlich sehr gut ab."

Über 1.500 Läuferinnen und Läufer gingen unter dem Motto "kirche.läuft" an den Start

Aber nicht nur Spitzensport wurde rund um das RheinEnergieStadion geboten. Sommerliche Temperaturen lockten die regionale Laufszene in den Sportpark Müngersdorf. 1.506 Laufbegeisterte verwandelten gemeinsam mit den zahlreichen Zuschauern den Start-Ziel-Bereich auf den Stadionvorwiesen in ein riesiges Sportfest. Denn viele Topathleten als auch Breitensportler nutzten das ökumenische Gemeinschaftsprojekt der evangelischen und katholischen Kirche unter dem Motto "kirche.läuft", um sich auf einem sportlich interessanten Parcours mit Gleichgesinnten zu messen und im Zielbereich zu feiern. Das Ziel des Stadionlaufs ist es, die Unterschiedlichkeit der Menschen als Normalität anzusehen und jedem die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit anderen Menschen Sport zu treiben. Dieser inklusive Ansatz spiegelt sich sowohl im Wettkampf- als auch im Rahmenprogramm wider. Auch die sechste Auflage des Kölner Stadionlaufes ist ein inklusives Sportfest. Zum Service der Veranstalter gehört die Stellung von Gebärdendolmetschern für die hörgeschädigten Teilnehmer und Zuschauer. Die Laufstrecke durch den Kölner Stadtwald ist - ganz im Sinne der Inklusion - barrierefrei gewählt, so dass auch Menschen mit Sehbehinderung diese im Tandem, also mit Begleitläufer, bewältigen können. Die Begleitläufer können bei der Anmeldung mit angefordert werden und werden vom Veranstalter gestellt.

Begeisterte Zuschauer sahen spannende Rennen rund um das RheinEnergieStadion

Der ausrichtende DJK Sportverband Köln, die vielen unterstützenden Institutionen und die kirchlichen Partner sorgten aber nicht nur für ein attraktives Streckenangebot. Ein umfangreiches Rahmenprogramm für alle Generationen mit Tanzvorführungen, Live-Musik, Cateringständen und Kinderanimation sorgte für einen unterhaltsamen Nachmittag. Egal ob Bambini, Schüler, Firmen, Teams oder Einzelläufer - die Veranstalter und ihre Partner freuten sich über die vielen Aktiven, die mit ihren Familien und Freunden auf die Stadionvorwiesen kamen. Beim Kölner Stadionlauf hatten Läufer einmal mehr die Chance, sich in verschiedenen Disziplinen zu messen. Neben dem seltenen 10 Meilen-Rennen wurden bei dem beliebten Volks- und Straßenlauf auch die klassischen 5- und 10 Kilometer-Distanzen angeboten. Bambini- und Schülerläufe über 500 Meter und 2 Kilometer sowie der Rollstuhlwettkampf ergänzten die Veranstaltung. Eins der vielen Highlights ist der Pax-Bank Family & Friends-Lauf über fünf Kilometer für Familien und Freundeskreise mit einer maximalen Starteranzahl von sechs Läufern pro Team. Zu den Ergebnissen:

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