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Luzerner Stadtlauf

Abraham Kipyatich und Viktoriia Pogorielska stürzen die beiden Seriensieger Ereng und Kosgei

pd. Der 38. Luzerner Stadtlauf war wiederum ein einmaliges Sportfest. Die 13.188 Klassierten entsprechen in etwa den Zahlen aus dem Vorjahr. Rund 20.000 Zuschauer, 5.000 mehr als im Vorjahr, sorgten für tolle Stimmung entlang der Strecke in den Luzerner Altstadt-Gassen. Die Erfolgsstrategien der Seriensieger der letzten Jahre erlitten fast wortwörtlich Schiffbruch. Der strömende Regen und die glitschige Unterlage in der Luzerner Altstadt behagten weder dem dreifachen Sieger Patrick Mugur Ereng noch Cynthia Kosgei, welche die beiden letzten Austragungen gewonnen. Trotz eines Sturzes in der zweiten von zehn Runden lief der Kenianer Abraham Kipyatich in 24:39,7 Minuten (8,710 km) als Sieger über die Ziellinie. Der erfolgsverwöhnte Ereng musste ich mit Platz 4 zufrieden geben, der Neoschweizer Tadesse Abraham belegte im zwölfköpfigen Feld Platz 6. Bei den Frauen machte die 22-jährige Kosgei die Rechnung ohne Viktoriia Pogorielska aus der Ukraine. Die 25-Jährige spielte eine Souveränität aus, der Kosgei (Rang 2) und die weiteren Afrikanerinnen nichts entgegenzuhalten wussten. Der erste Eintrag in Luzerner Siegerbuch sicherte sie sich mit einer Zeit von 3:24,4 Minuten für die 4,250 km. Erfreuliche Nachricht für die Luzerner Veranstalter in den Elite-Nachwuchsrennen. Während Flavia Stutz aus Ufhusen (LR Gettnau) den Vorjahressieg souverän wiederholen konnte, sicherte sich der Schötzer Simon Schüpbach (LR Gettau) erstmals den Sieg in Luzern. Akzente bei der 38. Austragung setzte auch der Gastkanton Schwyz, der nebst hohen Politikern auch mit vielen prominenten Sportlern nach Luzern angereist war. Der Erlös aus dem traditionellen Solidaritätslauf mit rund 90 Teilnehmenden kommt der "Dargebotenen Hand Zentralschweiz" zugut.

von Guido Schulze
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