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4. SALOMON 4 TRAILS

Starke Konkurrenz bei den SALOMON 4 TRAILS

Mit Prognosen tut sich Philipp Reiter schwer. Und es klingt nicht nach Tiefstapelei, wenn er sagt: "In vier Tagen kannst du dir auch mal den Fuß vertreten. Und dann ist es schnell vorbei mit einem Top-Platz." Es ist also alles offen im Vorfeld der SALOMON 4 TRAILS, die vom 9. bis 12. Juli 2014 zum vierten Mal die internationale Elite des Trailrunning-Sports an den Start bringen.
SALOMON 4 TRAILS. Copyright: www.wisthaler.com
SALOMON 4 TRAILS.
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Natürlich gehört Philipp Reiter, der 22-jährige Athlet aus Bad Reichenhall, zum ganz engen Favoritenkreis auf den Gesamterfolg bei den SALOMON 4 TRAILS. Seine härtesten Konkurrenten dürften der Grieche Dimitris Theodorakakos, die beiden Spanier Miguel Caballero und Iker Karrera sowie der Münchner Andreas Allwang sein. Bei den Damen könnte Katharina Zipser (AUT) das Rennen machen. Der große Vorteil von Philipp Reiter. Als Sieger von 2012 und Zweitplatzierter von 2011 kennt er die Strecke wie kein Zweiter. Und er verfügt über eine unglaubliche Konstanz: "Einen schwarzen Tag, an dem nichts geht und man richtig viel Zeit verliert, habe ich so noch nicht gehabt." Aber was heißt schon Konkurrenz? Die Trailrunner sind Teil einer großen, freundschaftlich verbundenen Szene. Man kennt und schätzt sich. "Ich laufe viel lieber in einer Gruppe als allein. Du bist ja bei den SALOMON 4 TRAILS jeden Tag vier Stunden unterwegs. Der Wettkampf ist die eine Komponente, das Erlebnis die andere", erklärt Philipp Reiter, der noch ziemlich überraschend wenige Stunden vor Meldeschluss Konkurrenz aus dem eigenen Team Salomon bekommt. Und was für eine, möchte man sagen. Denn mit Iker Karrera (39) aus Tolosa im Baskenland hat sich ein ganz Großer der Trailrun-Szene für einen Start bei den SALOMON 4 TRAILS entschieden. Der Spanier besitzt alles, was einen Siegläufer ausmacht. Immerhin dominierte Karrera vor zwei Jahren den GORE-TEX TRANSALPINE RUN mit sieben Etappensiegen und zwei Streckenrekorden. An seiner Seite damals: Philipp Reiter. Die Trailrun-Legende kommt mit der aktuellen Empfehlung nach Garmisch-Partenkirchen, auch den wohl härtesten Läufe der Welt gewonnen zu haben. Den Tor des Géants im französischen Courmayeur über 330 km. Mehr geht nicht. Damit wird deutlich: Die SALOMON 4 TRAILS genießen einen ganz besonderen Stellenwert bei den Trailrunnern. "Es sind im Vergleich ja nur vier Tage. Da wird sehr leistungsorientiert und mit hoher Geschwindigkeit gelaufen. Oft auch allein, weil sich keine Gruppe findet", so Reiter. Der Bad Reichenhaller hat im Vorfeld des SALOMON 4TRAILS bereits einige Wettkämpfe erfolgreich absolviert. Anfang des Jahres war er in Costa Rica, bei der Coastal Challenge, im April beim Geres Trail Adventure in Porto (Portugal), im Juni beim D-Day-Trail in der Normandie und Ende Juni bei der Skyrunning WM Ultra im französischen Chamonix. Die Vorbereitung auf die SALOMON 4 TRAILS verlief problemlos und ohne Verletzungen. Auf gut 10.000 HM im Training kommt der Lehramtsstudent für Mathematik/Biologie in der Woche, dazu kommen ausgedehnte Trainingseinheiten (bis zu 5 Stunden) auf dem Rennrad. "Das schont die Gelenke und man gewöhnt sich an die langen Distanzen", begründet Philipp Reiter den Wechsel aufs Rad. Im Winter bevorzugt der leidenschaftliche Skifahrer auch mehrtägige Skitouren. "Ein ideales Training", so Reiter. Es geht zum vierten Mal im Laufschritt über die Alpen. Start ist traditionell Garmisch-Partenkirchen. Die Etappenorte heißen Ehrwald, Imst und Landeck. Ziel ist im 2.000 m hoch gelegenen Samnaun in der Schweiz. Auch für Philipp Reiter die entscheidende Etappe. "Die letzten 8 Kilometer tun richtig weh. Und der Anstieg auf die 2.800 m hohe Ochsenscharte hat es wirklich in sich. Um zu gewinnen, darfst du an diesem steilen Anstieg nicht gehen, sondern musst laufen", kennt der "Zauberlehrling", wie sie ihn in der Szene nennen, die Schwierigkeiten der SALOMON 4 TRAILS sehr genau. Weitere Informationen zum Event:
Iker Karrera und Philipp Reiter (links) beim Transalpine Run 2012
Iker Karrera und Philipp Reiter (links) beim Transalpine Run 2012.

von Guido Schulze
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