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Mongolia Sunrise to Sunset

Durch die Wildnis: Lauf-Abenteuer auf den Spuren von Dschingis Khan

Mongolei. Wilde Pferde, wilde Yaks und Wildblumen, soweit das Auge reicht: Der Mongolia Sunrise to Sunset (MS2S) 42 km und 100 km Ultramarathon bietet den Teilnehmern Wildnis pur. "Es gibt weltweit nur sehr wenige Lauf-Events in solch unberührter Natur. Diese Abgeschiedenheit im so beeindruckenden Hovsgol Nationalpark ist der Hauptgrund dafür, dass viele unserer Teilnehmer den Mongolia Sunrise to Sunset als den schönsten 100 km Lauf der Welt bezeichnen", sagt Wettkampfchef Nicolas Musy.
Wunderschön: Soweit die Beine tragen entlang dem Muttersee, wie Einheimische den Hovsgol See nennen. Bildrechte: www.ms2s.org / Peter Troest
Wunderschön: Soweit die Beine tragen entlang dem Muttersee, wie Einheimische den Hovsgol See nennen.
Bildrechte: http://www.ms2s.org / Peter Troest
Die Strecke im nordmongolischen Hovsgol-Nationalpark verläuft zu einem großen Teil auf Singletracks dem Ufer des Hovsgol Sees entlang. Die Teilnehmer lassen aber auch steile Anstiege, vom Wind zerfurchte Tiefebenen, kahle Gebirgsketten und mit Moos bewachsene Wälder hinter sich - Traumaussicht auf den tiefblauen Hovsgol See und bis zu den sibirischen Bergen im Norden inklusive. Die Anmeldephase für den MS2S 2015 beginnt am 1. Oktober 2014. Läuferinnen und Läufer mit einem Appetit für ein ganz spezielles Abenteuer können online unter http://www.ms2s.org das Reisepaket zu reduzierten Early Bird Tarifen ergattern. "Der Mongolia Sunrise to Sunset ist kein Ein-Tages-Event. Der Lauf findet zwar an einem Tag statt, aber wir bieten eine ganze Woche voller Entdeckungen und Abenteuer", erklärt Musy. Die Teilnehmer verbringen eine Woche in einem verschlafenen Camp am Seeufer, sie nächtigen in traditionellen mongolischen Jurten und lernen die Nomaden und deren Kultur aus erster Hand kennen. In den Tagen bevor und nach dem Lauf bietet die einzigarte Natur allerlei Freizeit-Möglichkeiten: Reit-Ausflüge, fischen, wandern, oder den See auf dem Kajak erkunden.

2014: Marathon-Streckenrekord

Läuferinnen und Läufer aus nicht weniger als 13 Ländern reisten im August 2014 an den Hovsgol See, um an der 16. Auflage dieses Spektakulären Ultramarathons teilzunehmen. Der in der Nordmongolei wohnhafte Franzose Alex Balson - mit dem Terrain bestens bekannt - schaffte die Marathondistanz in einer neuen Rekordzeit von 3:48 Stunden. Eine herausragende Leistung, vor allem wenn man die Seehöhe von 1.600 Meter im Camp, die lauftechnisch anspruchsvolle Strecke und den kumulierten Höhenunterschied von 2.255 Meter auf den 42 km bedenkt. Auf der 100 km Ultra-Distanz bewältigen die Teilnehmer Anstiege und Downhills mit einem Höhenunterschied von nicht weniger als 3.365 Meter. Der Australier Sean Smith gewann die Ultra-Distanz in 13:37 Stunden. Besonders bemerkenswert war das Foto-Finish in der Kategorie der Über-Fünfzigjährigen: der 69-jährige Schweizer Marco Progin und der Däne Hans Andersen sprinteten Seite an Seite über die 100 km Ziellinie und belegten in starken 14:52 Stunden gemeinsam den ersten Rang. Die schnellste Marathonläuferin war die Amerikanerin Rose Kennedy, während ihre Landsfrau Rhonda Stricklett die Ultra-Distanz in tollen 14:25 Stunden gewann.

Für den guten Zweck

Der Mongolia Sunrise to Sunset ist ein Nonprofit-Event. Alle Einnahmen werden dazu verwendet, Naturschutzprojekte im Hovsgol Nationalpark voranzutreiben, die Gegend so unberührt zu erhalten, wie sie jetzt ist und die einzigartige Kultur der Bewohner zu bewahren. Dafür wurde die "ecoLeap foundation" in Genf gegründet. "Wir wollen, dass diese wilde Berglandschaft so wunderschön bleibt, wie sie jetzt ist. Deswegen haben wir ein Abfall-Vermeidungsprogramm gestartet, Waldaufseher für den Nationalpark engagiert, TV-Werbespots zur Bewusstseinsbildung geschaltet und auch Bildungsinitiativen für die lokale Bevölkerung in Angriff genommen", erklärt Musy. Die ecoLeap foundation unterstützt auch die lokale Kultur, wie Musy betont: "Es ist nicht nur die unberührte Natur, die diesen Teil der Welt so speziell macht. Es ist auch die einzigartige Kultur der Nomaden und ihre Lebensweise. Wir wollen, dass die Nomaden auch weiterhin stolz auf ihre Fähigkeiten und Kultur sein können." Weitere Informationen:

von Guido Schulze
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