Laufen bei Hitze

Wo Leben ist, ist auch Wasser. Der Mensch selbst besteht aus etwa 50 bis 70 Prozent seines Körpergewichts aus Wasser. Das Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig. Das Wasser reguliert unter anderem die Körpertemperatur und den Ausstoß von Ausscheidungsprodukte über die Nieren.

Hier sei gesagt, dass bei dunklem Urin, zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen wurde. Das heißt, man hat ausreichend Flüssigkeit im Körper, wenn der Urin nahezu durchsichtig ist. Der Wasserverlust geschieht hauptsächlich durch die Schweißbildung am ganzen Körper. Der Flüssigkeitsverlust durch Schweiß hängt von vielen Faktoren ab.

Als da wären Art, Dauer und Intensität der körperlichen Belastung, die Leistungsfähigkeit des Körpers und der Einfluss des Wetters. Der körperliche Wasserverlust bei guten Wetterbedingungen und intensiver sportlichen Aktivität, liegt bei bis zu 1½ Liter pro Stunde. Dieser Verlust muss ausgeglichen werden, da sonst eine starke Leistungsminderung einsetzt. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu gesundheitlichen Schäden führen.

Was passiert eigentlich, wenn ein Wassermangel besteht?

Zunächst verschlechtert sich der Transport von wichtigen Nährstoffmittel, sowie von Vitaminen und Sauerstoff. Der Ausstoß von Stoffwechselprodukten ist beeinträchtigt, da der Abtransport sich ebenso verschlechtert hat. Die Niere funktioniert nicht mehr richtig. Hinzu kommt, dass das Kühlsystem des Menschen nicht mehr richtig funktioniert.

Somit kann es jetzt sehr leicht zu einem Hitzeschlag oder Hitzestau kommen. Besonders gefährdete Personen sind Kinder, Jugendliche, Senioren und Leute, die eine Diät durchführen. Neben den Leistungsabfall kommt es häufig auch zu Kopfschmerzen (das kennen Sie bestimmt auch nach einer durchgezechten Nacht :-), Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsverlust und allgemeine Schwächeanfälle. Ein Wasserverlust von 10 bis 15 % des eigenen Körpergewichts ist schon lebensbedrohlich.

Was kann man gegen Wassermangel machen?

Bei sportlichen Aktivitäten, wie das Laufen, in großer Hitze, muss vorgesorgt werden! Vor dem Lauf viel trinken, je nach Extreme bis zu 2 Liter. Nicht alles auf einmal, sondern schlückchenweise. Dies ist deshalb besser, da der Körper die Flüssigkeit nicht sehr schnell aufnehmen kann. Trinkt man zu schnell, wird das meiste ungenutzt ausgeschieden. Die Flüssigkeitsaufnahme ist dadurch sehr stark beeinträchtigt.

Obwohl Wasser der einfachste Flüssigkeitslieferant ist und auch vom Körper sehr schnell aufgenommen wird, sollte man auch nach anderen Getränke greifen. Denn Sportler verlieren durch Schwitzen wichtige Nährstoffe. Diese können durch andere Getränke viel besser geliefert werden. Es sollte deshalb ein Getränk sein, das besonders neben Magnesium auch gleichzeitig eine geringe Menge an Kohlenhydrate enthält. Die Apfelschorle empfiehlt sich hier am besten. Man kann sich aber auch ein eigenes Getränk mischen, welches aus einer Fruchtsaft und einem Mineralwasser im Verhältnis 1:2 bis 1:3 besteht.

Isotonische Getränke beinhalten meist eine spezielle Mischung, die für spezielle Sportarten abgestimmt sind. Sie liefern dem Körper einen guten Flüssigkeitsersatz, da neben Kohlenhydrate auch hauptsächlich die wichtigen Vitamine B1 und B2 enthalten sind. Diese Getränke sind deshalb auch zu empfehlen.

Folgendes sollten Sie vermeiden!

Trinken Sie nicht viel von unverdünnten Fruchtsaftgetränke. Sie enthalten zu viel Kohlenhydrate, was die Magenentleerung und Darmtätigkeit behindert. Auch Finger weg von koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee, Energydrinks und Limonaden. Koffein regt die Nierentätigkeit an und erhöht somit den Flüssigkeitsverlust.
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