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Muskelzerrung

Eine Muskelzerrung, auch Distension genannt, bezeichnet den Vorgang einer unphysiologisch ablaufenden Muskeldehnung. Im Gegensatz zum Muskelfaserriss liegt eine in der Kernspintomographie sichtbare Ödembildung in der Muskulatur vor. Makroskopisch sind keine Risse der Muskelfasern sichtbar.

Behandlung

PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagerung). Zur Kühlung eignen sich am besten Eis (nicht direkt aufbringen) bzw. kaltes Wasser (Einwirkungszeit ca. 20 Minuten). Ziel der Sofortbehandlung ist die Reduzierung der Einblutung in den Muskel und das Vermeiden einer Schwellung. Zu diesem Zweck ist eine Kühlung innerhalb der ersten Minuten erforderlich. Eine konsequente Hochlagerung der Extremität, sowie ein elastischer Verband zur Kompression sind in den ersten Stunden entscheidend eine Schwellung zu verhindern. Später sind leichte Bewegungen gut, damit das Gewebe gut durchblutet wird und sich so schneller regeneriert. Eine Eisbehandlung dient dann, wenn erforderlich, nur noch der Schmerzlinderung.

Quelle:
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Muskelzerrung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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