Mongolische Wildnis. Fotorechte: www.ms2s.org (Darko Todorovic)
Wildblumen und unberührte Berge: Die MS2S-Läufer genießen eine einzigartige Landschaft. Fotorechte: www.ms2s.org (Darko Todorovic) Nachricht weitersagen:
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| | Mongolei. Beeindruckende Wiesen voller Wildblumen, der kristallklare, mächtige Hovsgol See, Pferde-Treks am Seeufer, steile Bergpassagen, hochalpine Wälder, die einzigartige mongolische Weite und unberührte Natur. Der Abenteuer-Lauf Mongolia Sunrise to Sunset (MS2S) findet in einer echten Märchenlandschaft statt und gilt deswegen unter den Teilnehmern als schönster 100 km und 42 km Lauf der Welt. Im August trafen sich bereits zum 14. Mal Läuferinnen und Läufer aus insgesamt 20 Ländern im Hovsgol Nationalpark in der Nordmongolei zu dieser einmaligen Herausforderung.
Neuer Streckenrekord: 10:03 Stunden
Der 14. Mongolia Sunrise to Sunset am 1. August - dem Schweizer Nationalfeiertag - endete mit einem Schweizer Sieg in neuer Rekordzeit. Florian Vieux überquerte nach 10:03 Stunden die Ziellinie, nach 100 Kilometern und einem kumulierten Höhenunterschied (Steigung und Gefälle) von nicht weniger als 3.365 Meter. Der 21-jährige Bat Ulzi Sandagdoj, der jüngste Sohn einer mongolischen Nomadenfamilie, siegte in der 42km-Marathon-Distanz.
Forderndes Rennen, faszinierende Woche
Das Rennen ist so herausfordernd wie schön: Mit Taschenlampen ausgestattet starten die Teilnehmer frühmorgens um 4:30 Uhr in die dunklen Wälder für die ersten zwei Kilometer, bevor sie einem Feldweg entlang des Hovsgol Sees folgen und dort den Sonnenaufgang bewundern. Der kurvige, steile Weg auf den Chichee Pas auf 2.255 Meter Seehöhe ist dann die erste von vielen großen Anstrengungen.
Angekommen auf der Passhöhe, werden die Läufer mit einem atemberaubenden Bergpanorama belohnt - bis hin zu den sibirischen Bergen im Norden. Die ganzen 100 Kilometer lang bleibt die Natur so beeindruckend: Moosige Wälder, grüne Hügel, felsige Bergkanten. So speziell wie das Rennen ist auch die ganze Woche: Die internationalen Teilnehmer werden in gemütlichen mongolischen Jurten am Ufer des Hovsgol Sees untergebracht, wo sie sich an die Seehöhe von 1.600 Meter gewöhnen. Gleichzeitig erkunden sie vor und nach dem Wettkampftag die einzigartige Natur beim Fischen, Kajak fahren, Wandern, zu Pferd und auf dem Mountainbike. Vergünstigte Paketpreise für das 15-jährige Jubiläum 2013 gibt es auf www.ms2s.org.
Umweltprojekte
Der Mongolia Sunrise to Sunset ist ein Nonprofit-Event. Alle Einnahmen werden dazu verwendet, Naturschutzprojekte im Hovsgol Nationalpark voranzutreiben, die Gegend so unberührt zu erhalten, wie sie jetzt ist und die Kultur der Bewohner zu stärken. Dafür wurde die "ecoLeap foundation" in Genf gegründet. Eines der unterstützten Projekte ist ein Abfall-Vermeidungsprogramm im Nationalpark.
"Dieses Projekt wird mit den Einnahmen aus dem Rennen und Spenden der Läufer umgesetzt. Wir haben Waldaufseher für den Nationalpark engagiert, Abfalleimer aufgestellt, TV-Werbespots zur Bewusstseinsbildung geschalten und auch Bildungsinitiativen für die lokale Bevölkerung in Angriff genommen. Wir wollen, dass die unberührte Berglandschaft so schön bleibt wie sie jetzt ist, und dass die Nomaden auch weiterhin stolz auf ihre Fähigkeiten und Kultur sind", sagt Renndirektorin Angie Eagan.
Die 15. Auflage des Abenteuerlaufes findet in der Woche vom 3.-10. August 2013 statt.
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