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6. Sparkasse-Marathon der 3 Länder am BodenseeEliteläufer freuen sich auf den Marathon veröffentlicht am: 06.10.2012Schon am Freitag sind Eliteläufer, die am Sonntag beim Sparkasse-Marathon an den Start gehen werden, in Vorarlberg eingetroffen. Sichtlich spürbar war die Freude der Kenianer, die allesamt zumindest schon einmal eine Teilstrecke zwischen Lindau, St. Margrethen und Bregenz gelaufen sind. Nachricht weitersagen:
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| | "Die Unterstützung des Marathons ist für die Sparkasse ein Herzensanliegen", nannte Martin Jäger, Vorstandsdirektor der Sparkasse Bregenz den Hauptgrund für das Engagement seiner Bank beim größten Laufevent in Vorarlberg, das sich bekanntlich zum drittgrößten in Österreich entwickelt hat. Nach den Rekordzahlen des Vorjahres sind die Veranstalter stolz, auch diesmal die 10.000er Marke an Läuferanmeldungen geknackt zu haben.
"Diesmal waren die Voraussetzungen ein wenig andere, die österreichischen und bayrischen Meisterschaften haben uns im Vorjahr zusätzlich Läufer gebracht", erklärt Rennleiter Günther Ernst. Der sich diesmal einen Frauenrekord erwartet: "Das kann ich versprechen!" Trotzdem werden die kenianischen Läuferinnen, die allesamt mit einer Bestzeit von knapp über 2:40 Stunden zu Buche stehen haben, natürlich nicht unter Druck gesetzt, betonte Ernst. Da hackte auch Vorarlbergs Paradeläuferin Sabine Reiner ein: Die Dornbirnerin hat erst vor zwei Wochen einen Bergmarathon (Championsship) in der Schweiz auf dem hervorragenden zweiten Platz beendet.
"Ich werde so laufen, dass es mir auf alle Fälle viel Spaß macht, ob es dann wirklich zu einer Bestzeit reichen wird, kann ich nicht versprechen!" Reiner läuft den Halbmarathon so wie auch die Andelsbucherin Sandra Urach, die eine tolle Saison hinter sich hat. In der Topzeit liegt Urach mit 2:18 Stunden zwei Minuten hinter Reiner, ob sie sich an Reiner anhängen wird, entscheidet sie erst auf den ersten Kilometern: "Ich laufe mein Rennen, wir haben auch keinerlei Absprache getroffen, wie jede das Rennen angeht!" Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass sich die beiden Lokalmatadorinnen den Sieg im Halbmarathon der Damen unter sich ausmachen werden.
Petra Summer ist die Favoriten auf den Landesmeistertitel im Marathon, ihr "Pendant" ist Ralph Staudach, die beiden kommen mit den besten Zeiten zum Marathon am Sonntag. Bei dem die ursprünglichen Wetterprognosen leider nicht mehr ganz stimmen. Anstatt von "nur" Sonnenschein werden möglicherweise auch regnerische Abschnitte die Freude der Läufer trüben.
Indifferent ist das Starterfeld bei den Herren, einige der Kenianer weisen Zeiten in der Nähe des Streckenrekordes auf, um den wirklich zu brechen, muss alles optimal passen.
Schon am Samstag sind mehr als 3.200 am Start des Kindermarathons, der zusammen mit dem Sprotservice Vorarlberg durchgeführt wird. Der ist allen ein besonderes Anliegen, in Zeiten, in denen über die Bewegungsarmut der Kinder diskutiert wird, ist der Kinderwettbewerb ein deutliches Signal in Richtung der sportlichen Betätigung des "Nachwuchses".
3.500 Kinder hatten Spaß
Der Kindermarathon, der im Rahmen des Sparkasse-Marathons in Bregenz durchgeführt wurde, stößt jedes Jahr auf noch mehr Zuspruch. 3.500 Kinder haben im Rahmen der von Vorarlberg bewegt begleiteten Veranstaltung die Chance auf Bewegung genutzt.
"Wenn maßgeblich Organisationen wie das Sportservice Vorarlberg, das Land Vorarlberg und das OK-Team des Sparkasse-Marathons zielgerichtet Hand in Hand zusammen arbeiten, sieht man was möglich ist. Zusätzlich hat der Verkehrsverbund den Kindermarathon mit eingeschobenen Bussen und Zügen großartig unterstützt", bilanziert ein hochzufriedener OK-Chef Peter Mennel nach dem Kindermarathon. Der freilich auch von "Bestwetter" unterstützt wurde.
Träger des Kindermarathons sind die Vorarlberger Schulen, gleich 51 mit 147 Klassen sind nach Bregenz gekommen, um an den verschiedenen Bewerben teilzunehmen, die Streckenlängen betrugen zwischen 400 und 2.200 Meter, angepasst an das Alter der Kinder. Zwei Schulen haben sich besonders hervorgetan: Die Hauptschule Hard kam mit allen 245 Kindern zum Kindermarathon, die Volksschule Hittisau mit allen 100 Kinder.
Die Direktorin der VS Hittisau, Ingrid Singer, sah das als selbstverständliche Verpflichtung der Schule gegenüber dem Veranstalter und vor allem gegenüber den Kindern. "Die Aktion Vorarlberg bewegt wird immer mehr angenommen, das System greift schon in vielen Schulen und Kindergärten" freute sich auch Martin Kessler vom Sportservice Vorarlberg.
Wie breit der Kindermarathon mittlerweile aufgestellt ist, beweisen zwei Fakten: Zum einen die Steigerung der Teilnehmer von 150 im ersten Jahr auf nunmehr 3.500 und die Teilnahme des Schulheims Mäder, die mit schwerstbehinderten Kindern die Strecken bewältigt haben. Und unter frenetischem Applaus der Zuschauer im Casinostadion das Ziel erreicht haben.
Wie überhaupt die Stimmung in Bregenz eine tolle war, über vier Stunden lang wurden die Kinder, die dabei waren gefeiert, unabhängig von Zeiten und Platzierungen. "So muss es wirklich sein", stellte Martin Kessler dazu fest.
www.sparkasse-marathon.at
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