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32. Hochwald-Nürburgringlauf

Laufsportler erobern Motorsport-Mekka - Eifler Wettergott hat ein Einsehen

veröffentlicht am: 02.09.2012

Bereits zum 32. Mal seit seiner Gründung bot der Hochwald-Nürburgring-Lauf am 1. September engagierten Läufern die Möglichkeit, ihren Sport auf dem Asphalt und vor der außergewöhnlichen Kulisse des Nürburgring-Grand-Prix-Kurses sowie der legendären Nordschleife zu auszuüben. Mehr als 2.000 Läufer hatten sich angemeldet.


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 Noch am Freitag waren das Aufbaupersonal und die ersten angereisten Teilnehmer von Eifelwetter der übelsten Sorte empfangen worden: Innerhalb kürzester Zeit waren die Außentemperaturen von 29 auf nur noch neun Grad gefallen, dazu goss es immer wieder in Strömen, Regenwolken waberten auf Augenhöhe durch die Boxengasse.

"Nach vielen Jahren mit ausschließlich schönen Bedingungen bestand der Eifler Wettergott dieses Jahr auf einem Regentag - wir haben ihm den Freitag angeboten", versuchte Willi Schüller vom Organisationsteam die Besucher der von RWE und Erdinger mit Pasta und Bier gesponserten Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend im ring°boulevard einzustimmen. "Morgen wird es schön", versprach er.

Ganz hatten sich die Wolken noch nicht verzogen, als am Samstag bereits um 8:45 Uhr das Startsignal für den ersten Wettbewerb fiel: Die 24,4-Kilometer-Läufer nahmen ihre Runde auf der Nordschleife in Angriff. Im Zehn-Minuten-Abstand folgten die Teilnehmer des Fünf- und des Zehn-Kilometer-Laufs, die eine respektive zwei Runden auf der Grand-Prix-Piste zu absolvieren hatten.

Als sich um 9:10 die Kleinsten für den Bambini-Lauf über zwei Mal 300 Meter die Zielgerade hinauf und hinunter aufstellten, schien jedoch bereits die Sonne. Besonders für Lena Wilbert aus Koblenz, die in 2.23 Minuten bei den Bambini-Mädchen gewann und für Lars Engelhard aus Gütersloh, der nach derselben Zeit erster Junge im Ziel war.

Die Sonne lachte natürlich auch für die Sieger der übrigen Wettbewerbe, die etwas länger unterwegs waren. Den Hochwald-Nürburgring-Lauf über 24,4 Kilometer gewann in der Frauenwertung Kathrin Stöcker von der LAZ Puma Troisdorf-Siegburg in 1.48,01 Stunden, bei den Männern war Bodo Banischewski aus München in 1.32,36 Stunden der Schnellste. Allein für diesen Lauf hatten 1335 Sportler ihre Nennung abgegeben.

Das Zehn-Kilometer-Rennen gewann bei den Frauen Vanessa Fischer (40.14 Minuten) aus Adenau. Bei den Männern siegte Justin Stern aus Much in 39.41 Minuten. Schnellste Läuferin über fünf Kilometer war Tabea Schenke (20.31 Minuten) vom TuS Ahrweiler, bei den Herren behielt Julien Jeandrée (LG Kreis Ahrweiler, 16.21 Minuten) die Oberhand.

www.nuerburgring-lauf.de



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