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Herausforderung Marathon6.200 Tonnen auf 42,195 Kilometern veröffentlicht am 03.07.2012 von Guido SchulzeEinmal im Leben eine große sportliche Herausforderung bestehen - welcher Freizeitsportler träumt nicht davon? Deshalb werden Marathonveranstaltungen immer beliebter. Etwa 50.000 Läufer gehen Jahr für Jahr beim größten Lauf-Event der Welt, dem New York Marathon, an den Start. Und auch in Berlin waren es im Jahr 2011 über 30.000 Teilnehmer, gefolgt von Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München. "Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft": So, wie es der tschechische Goldmedaillengewinner von 1952, Emil Zatopek, formulierte, sehen es die meisten Menschen. Unbefangen und mit großem Ehrgeiz stellen sich daher auch immer mehr Amateursportler der Herausforderung Marathon.
Vorbereitung ist alles
Zwar liegt Laufen in der Natur des Menschen. Distanzen von über 40 Kilometern Länge gehören aber gerade in modernen, bewegungsarmen Zeiten nicht zum alltäglichen Pensum. Ein Marathon erfordert daher eine gewissenhafte Vorbereitung und auch ein gründlicher Vorab-Check beim Orthopäden sollte dabei nicht fehlen. Denn auf Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke wirken beim Langstreckenlauf extreme Kräfte: So müssen die Knie eines 75 Kilogramm schweren Sportlers auf der 42,195 Kilometer langen Distanz eine Masse von insgesamt 6.200 Tonnen abfedern. Zum Vergleich: Die Stahlkonstruktion des Pariser Eiffelturms wiegt 7.300 Tonnen.
Eine unmögliche Tortur? Die gute Nachricht ist: Marathon laufen schadet nicht! Denn ein gesunder Körper passt sich bei regelmäßigem Training an das hohe Leistungsniveau an: Knochendichte und Muskelmasse nehmen unter regelmäßiger Anstrengung langsam zu, Bänder und Sehnen reagieren im Lauf der Zeit flexibler auf starke Belastungen. So kommt es seltener zu Verletzungen.
Natürliche Hilfe für die Muskulatur
Zudem kann man den Bewegungsapparat während und nach der großen Belastung eines Marathonlaufes mit natürlichen Mitteln unterstützen. Insbesondere bei leichten Beschwerden wie Muskelkater und Muskelhartspann wird Traumeel® S Creme von führenden Sportmedizinern empfohlen, da es die Selbstheilungskräfte des Körpers fördert und damit den Heilungsprozess beschleunigt.
Aufhören statt "durchbeißen"
Wer sich beim Training eine muskuläre Verletzung zugezogen hat, sollte möglichst einen Facharzt aufsuchen, sich aber in jedem Fall gut auskurieren und den sportlichen Ehrgeiz nicht übertreiben. Das bedeutet im konkreten Fall auch: Nicht laufen, wenn man vom letzten Training noch einen Muskelkater hat. Mindestens mehrere Tage sollte man schmerzfrei sein, bevor man das Training wieder aufnimmt, so die Empfehlung von Experten. Andernfalls können nicht ausgeheilte kleinste Verletzungen möglicherweise zu schlimmeren oder gar bleibenden Beschwerden führen.
Auch während des Marathons sollte man übrigens bei ungewöhnlich starken Schmerzen nicht die Zähne zusammenbeißen, sondern im Notfall lieber darauf verzichten, durchs Ziel zu kommen. Mitmachen ist schließlich alles und der erste Marathon soll nicht auch schon der letzte gewesen sein!
Fit wie ein Profi
Wer jetzt im Frühjahr gern mit dem Lauftraining beginnen will, findet wertvolle Tipps, auch zu anderen Sportarten, in der vom Deutschen Olympischen Sportbund empfohlenen Broschüre "Fit wie ein Profi". Diese kann man kostenlos per Email beim Aesopus Verlag anfordern: kontakt@aesopus.de oder per Fax: 07247-207173.
Termine der größten deutschen Marathons im Jahr 2012:
- 39. BMW Berlin-Marathon: 30. September 2012
- Köln Marathon: 14. Oktober 2012
- 27. München Marathon: 14. Oktober 2012
- BMW Frankfurt Marathon: 28. Oktober 2012
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