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TV Wattenscheid 01Muskuläre Probleme, Aufgabe, Krämpfe, Notarzt, Krankenhaus veröffentlicht am 30.04.2012 von Guido SchulzeJan Fitschen durfte tolle Erfolge feiern in seiner sportlichen Laufbahn, hat aber auch übles Verletzungspech und herbe Rückschläge erlebt: Jan Fitschen ist ein Routinier auf den langen Strecken, und sein Ausstieg beim Düsseldorf Marathon fällt nun leider wieder in die Kategorie Tage zum Vergessen. Muskuläre Probleme, Aufgabe, Krämpfe, Notarzt, Krankenhaus. Nachricht weitersagen:
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| | Das ist die Kurzversion der Horrorgeschichte, ausführlicher hat der Wattenscheider das Ganze auf seiner Homepage www.janfitschen.de zusammengefasst.
Er hat die Zähne zusammengebissen in der NRW-Landeshauptstadt, obwohl ihm klar war, dass ans Durchkommen eigentlich nicht zu denken war. Ganz zu schweigen von der Olympianorm. "So habe ich mir das nicht gedacht", sagt der Mann vom TV 01 tief enttäuscht, "es war klar, dass das kein Kindergeburtstag wird. Aber dass ich so früh Probleme bekommen würde, war nicht zu erwarten. Die Krämpfe fingen dann eigentlich erst nach meinem Ausstieg an, aber wie verrückt. " Noch Stunden nach dem Lauf, der nach 24 Kilometern zu Ende war, kann Fitschen kaum gehen, sich nicht die Schuhe zubinden.
An seiner Passion für die 42,195 Kilometer hat sich aber nichts geändert: "Ich zweifle nicht am Marathon. Solche Probleme hätten auch über 5.000 Meter auftreten können. Nur sagt man auf so kurzen Strecken leichter: Dann probiere ich es eben in drei Wochen nochmal." Jan Fitschen muss jetzt damit fertig werden, dass die Mühen der vergangenen Monate mit zwei Trainingslagern in kenianischer Höhe umsonst waren. Der Olympia-Traum ist geplatzt.
"Schlechter hätte er kaum kommen können. Aber es hängt nicht alles von den Olympischen Spielen ab", sagt Fitschen, der sich auch von seinem persönlichen Olympischen Traum keineswegs verabschieden will.
"Irina ist jetzt 39", meint der diplomierte Physiker, der am kommenden Mittwoch 35 wird, mit Blick auf seine frühere Vereinskollegin Irina Mikitenko.
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