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04.09.2006 | Transalpine Run 2006 Von: Till Gottbrath3. Etappe - Sankt Anton-IschglHier die Streckendaten: St. Anton am Arlberg (1286 m) - durch das Moostal zur Darmstädter Hütte - über den Apothekerweg zum Kuchenjoch (2730 m) - auf der anderen Seite wieder runter auf 1770 - wieder rauf zum Schafbichljoch (2630 m) und steil hinab nach Mathon (1454 m) und dann die letzten 6 km flach im Tal entlang nach Ischgl im Paznauntal Ganz schön brutal…
Vertikaldistanz: 2364 Höhenmeter im Aufstieg; Horizontaldistanz: 37,11 km; Ø Zeitbedarf: ca. 6 Stunden
Und hier unsere Daten: Laufzeit ca. 6h55, Durchschnittspuls etc. kann ich nicht angeben, weil mir bei km 31,8 die Batterien ausgingen (ich hatte das Gerät nicht richtig in die Ladestation gelegt – so ein Mist!). Bis dahin hatte ich knapp 6000 kcal verbraucht, der Durchschnittspuls lag bei 139 km und der Maximalpuls bei 155
Uuuuuuaaaaaaaa – ich muss mich kurz fassen, denn um 18 Uhr fängt die Nudelparty an (wie jeden Abend), und es ist noch nicht so lange her, dass wir unser Zimmer bezogen haben. Die Beine brennen. Die Gelenke sind steif. Und ich glaube mein Gangbild kann man kaum als elegant bezeichnen.
Wir sind wieder sehr langsam gestartet – und das war gut so. Denn 2364 Höhenmeter sind sauviel und es wurde im Laufe des Tages immer heißer. Der Sommer ist zurück! Wir liefen sehr gleichmäßig und überholten immer wieder mal ein Team. Aber auch wir wurden immer wieder mal gestellt. Vor allem am Ende. Da zog sich der Weg gemein am Fluss entlang – scheinbar bergab – zu mindesten floss das Wasser abwärts. Nur die „gefühlte Neigung“ war eine leichte Steigung. Die „nur 6 km“ hatten es wirklich in sich. Es waren die längsten meines Lebens (aber vielleicht habe ich genau das letztes Jahr vor Mals oder Latsch gedacht).
Was insgesamt super läuft, ist unser Bergabtempo. Letztes Jahr musste ich Nicole zuliebe bremsen, was mich mehr anstrengte als meinen optimalen Speed zu laufen. Jetzt habe ich das Gepäck für uns und sie ist erheblich schneller geworden. Stöcke und Training helfen da doch. Auf jeden Fall sind wir ein perfektes Team!
Ach ja, die Platzierung: Ich konnte nicht schauen, es tat zu sehr weh aufzustehen. Nicole meint, wir sind wieder 14 geworden und lägen auch gesamt auf 14. Gar nicht mal so schlecht. Wir sind sehr zufrieden. Aber mich graust vor morgen: Ein Marathon mit 2300 Höhenmetern. Daumen drücken!
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