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Ernährung bei 21 km lauf?
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osso
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BeitragVerfasst am: 12.03.2011, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Klar ist aber auch dass nich jeder Körper gleich Reagiert.

Dazu fällt mir eine das ich einen Studie gelesen hatte, die nachwies das die absolut maximal Fettverbrennung FATmax intividuell sehr stark varieren kann:

Zitat:
The Fatmax average was 0.36 ± 0.15 g·min-1 and was observed at an exercise intensity of 9.7 ± 2.3 km·h-1, corresponding to 63.3 ± 14.7 %VO2max o

http://www.jssm.org/vol9/n1/5/v9n1-5text.php
Das heißt es gibt Individuen, deren FATmax bei 78% %VO2max liegt. Wenn man das in %HFmax umrechnet das liegt der FAXmax im Durchschnitt bei 77% HFmax aber im Einzelfall auch bei 87% HFmax
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Jorge
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BeitragVerfasst am: 12.03.2011, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

osso hat Folgendes geschrieben:
Dazu fällt mir eine das ich einen Studie gelesen hatte, die nachwies das die absolut maximal Fettverbrennung FATmax intividuell sehr stark varieren kann:

Zitat:
The Fatmax average was 0.36 ± 0.15 g·min-1 and was observed at an exercise intensity of 9.7 ± 2.3 km·h-1, corresponding to 63.3 ± 14.7 %VO2max o

http://www.jssm.org/vol9/n1/5/v9n1-5text.php
Das heißt es gibt Individuen, deren FATmax bei 78% %VO2max liegt. Wenn man das in %HFmax umrechnet das liegt der FAXmax im Durchschnitt bei 77% HFmax aber im Einzelfall auch bei 87% HFmax


Interessant. Die Studie ist auch noch ganz neu. Die Verfasser räumen aber auch ein, dass die Ergebnisse noch nicht so ganz eindeutig sind:
Zitat:
Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass die Kriterien die für die Kategorisierung des aeroben Trainingsbereich-Statusses der Probanden verwendet wurden, das Ausmaß der Unterschiede in der FatMax (maximale Fettverbrennungsrate) oder der Trainingsintensität, bei der die FatMax erzielt wurde, beeinflussen können. Wenn die Leistung bei einem simulierten Ereignis verwendet wurde, um den Leistungs-Status zu bestimmen, haben wir keine signifikanten Auswirkungen auf die Ausbildung der Fatmax oder der die Fatmax hervorrufenden Intensität festgestellt. Darüber hinaus ist es möglich, dass der 10.000-m Lauf mit einer erhöhten Fähigkeit zur Kohlenhydratoxidation in Verbindung gebracht werden kann. Wie auch immer, es sind weitere Studien, die sich auf diese Fragestellung beziehen, erforderlich.
(Habe mir erlaubt, das Fazit zu übersetzen)
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es möglich, dass die Vorauswahl der Probanden und ihre Kategorisierung in eine „low-performance“- und eine „medium-performance“-Gruppe, das Ergebnis beeinflusst haben. Trotzdem, die Ergebnisse sind interessant und lassen zumindest die Möglichkeit der individuell unterschiedlichen Voraussetzungen zu. Inwieweit diese genetischer (da kriege ich ja immer reflexmäßig so'n leichtes Unwohlsein…) Natur sind oder auf bereits geleistetes Training zurückzuführen sind, muss halt in weiteren Studien untersucht werden. Stelle ich mir schwierig vor … Geschockt
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osso
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BeitragVerfasst am: 12.03.2011, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

ja, das ist in der tat nicht so einfach. Ich hatte vor 2 Jahren mal geguckt was an Studien existiert. Und da hatte ich auch Studien gefunden die eine weiter individuelle Streuung zeigten. Bis zu FATmax bei 90% HFmax, was hier praktisch bestätigt wird.
Und was andere Studien zeigen, die ich aber nicht so schnell wiedergefunden hatte, ist das die absolute Fettverbrennung bis fast an die IANS sowieso kaum abnimmt.
Ich hatte für mich daraus gefolgert, die langen relativ zügig zu laufen und oft auch an MRT ran. Und eben nicht die ganz langsamen langen Läufe, die ich sowieso nicht mag. Da passten mit dir Studien, zugegebenermaßen gut in den Kram Winken
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BeitragVerfasst am: 12.03.2011, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Nochmal gegooglet:
Hier ein Artikel der auch die Links zu den Studien enthät:
http://www.pponline.co.uk/encyc/fat-burning-using-body-fat-instead-of-carbohydrates-as-fuel-40844

zeit schön das es ein relativ breiter Bereich ist in dem man den Fettsoffwechsel effektiv trainiert.


Zeigt nochmal schön die individuellen Unterschiede
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Jorge
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BeitragVerfasst am: 12.03.2011, 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Der logische Schluss aus diesen Studien und den Tabellen wäre, dass man bei längere Distanzen, die maximale Fettverbrennungsrate eine besserer Leistungsindikator ist als die bisher praktische immer zu Rate gezogene maximale Sauerstoffaufnahmekapazität. Untermauert wissenschaftlich das, was bisher in der Trainingslehre auch propagiert wurde und definiert zudem die Belastungsbereiche etwas exakter. Außerdem deckt sich das mit dem was andere hier im Forum auch schonmal berichtet hatten. Z.B. Sportsfreund hat in seine langen Läufe auch sehr erfolgreich längere Passagen im WK-Tempo eingebaut. Werde das sicher auch mal ausprobieren.


Viele Grüße


Jorge Sehr glücklich
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osso
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BeitragVerfasst am: 12.03.2011, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn ich damals genau diesen Schluß gezogen hab und damit auch sehr erfolgreich war, ist das nicht ganz so eindeutig.
Training im MRT hat einen entscheidenden Nachteil. Er fordert sehr hohe "Regerationskosten" im Vergleich zu langsameren Läufen. Trainiert mal vom Umfang her relativ wenig, ist das auch kein Problem. Ich bin das Problem umgangen, indem ich dann oft das Rad benutzt hab, wenn ich muskulär nicht voll laufen konnte.
Der polarisierte Ansatz, denn ich jetzt auch grad ausprobiere, zäumt as Problem anders auf. Weil V0max-Training auch die Leistung an der IANS verbessert, und zwar mehr als klassisches Schwellentraining, versucht man davon möglichst viel zu machen. Z.b. 2 x in der Woche oder auch als Blocktraining. Die effektiven Traingingbbereiche erreicht man aber nur wenn man gut ausgeruht ist. Und das wiederum erreicht man in dem man den mittleren Bereich fast komplett weglasst und zusätzlich nur im aeroben Bereich (70- 75%) HFmax trainiert. Das ist vermutlich am FATmax knapp vorbei, da die Kurve hier aber relativ flach verläuft kommt es eventuell nicht auf so Optimum an. Weil 90% von FATmax vielleicht immer nicht gut genug sind. Wenn die Leistung an der Schwelle die überkompensiert.
Für einen Marathon würde ich mich das allerdings auch nicht trauen polarisiert zu trainieren, schon aus psychologischen Gründen. Für den HM schon, aber da ist der Fettsoffwechsel für nich auch nicht so wichtig.
Für mich scheint es aber so zu sein, das unterschiedliche Strategien ähnlich erfolgversprechend zu sein scheinen. Und das es nicht so eindeutig ist wie man bei den "gurus" oft den Eindruck hat.
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BeitragVerfasst am: 13.03.2011, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Jorge hat Folgendes geschrieben:
Der logische Schluss aus diesen Studien und den Tabellen wäre, dass man bei längere Distanzen, die maximale Fettverbrennungsrate eine besserer Leistungsindikator ist als die bisher praktische immer zu Rate gezogene maximale Sauerstoffaufnahmekapazität. Untermauert wissenschaftlich das, was bisher in der Trainingslehre auch propagiert wurde und definiert zudem die Belastungsbereiche etwas exakter. Außerdem deckt sich das mit dem was andere hier im Forum auch schonmal berichtet hatten. Z.B. Sportsfreund hat in seine langen Läufe auch sehr erfolgreich längere Passagen im WK-Tempo eingebaut. Werde das sicher auch mal ausprobieren.


Viele Grüße


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Mach dsa mal bringt viel auch Psyschisch. Ich mache manchmal 120´LDL dann 10´ZÜgig 10´HM Tempo oder auch 15´dann wieder 10´LDL zwar hart aber sehr effizient. Oder mal 80´LDL hin un zurück dann ZÜgig. Es gibt so viele Varianten,nennen das OLALA optimaler langer Lauf, aber nicht unbedingt für Anfänger zu empfehlen.
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Jorge
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BeitragVerfasst am: 13.03.2011, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

osso hat Folgendes geschrieben:
Für einen Marathon würde ich mich das allerdings auch nicht trauen, polarisiert zu trainieren, schon aus psychologischen Gründen. Für den HM schon, aber da ist der Fettsoffwechsel für nicht auch nicht so wichtig.
Für mich scheint es aber so zu sein, das unterschiedliche Strategien ähnlich erfolgversprechend zu sein scheinen. Und das es nicht so eindeutig ist wie man bei den "gurus" oft den Eindruck hat.

Luxemburger hat Folgendes geschrieben:
Mach das mal, bringt viel, auch Psyschisch. Ich mache manchmal 120´LDL dann 10´ZÜgig 10´HM Tempo oder auch 15´dann wieder 10´LDL zwar hart aber sehr effizient. Oder mal 80´LDL hin un zurück dann ZÜgig. Es gibt so viele Varianten,nennen das OLALA optimaler langer Lauf, aber nicht unbedingt für Anfänger zu empfehlen.


In der HM-Vorbereitung habe ich das auch praktisch immer wieder mal so gemacht. Da sehe ich das Problem auch nicht so, da man sich bei den Umfängen die man (in meinem Leistungsbereich) da läuft, das auch gut tolerieren kann. Beim Marathon würde ich mich das auch nicht trauen.

osso hat Folgendes geschrieben:
Und das es nicht so eindeutig ist wie man bei den "gurus" oft den Eindruck hat.

Ja, wirklich sichere, allgemeingültige Regeln gibt es letztlich nur wenige. Am Ende muss jeder selbst herausfinden, was bei ihm funktioniert. Sowohl was die Umfänge und die Intensitäten als auch was die Ernährung anbelangt. Im Training kann man vieles ausprobieren, im Wettkampf eher nicht (es sei denn, dieser WK ist nur eine Etappe auf dem Weg zu einem größeren Ziel …).


Jorge Sehr glücklich
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BeitragVerfasst am: 13.03.2011, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nee bei MRTnichtbei HM, oder einfach mal so dazwischen mach ich das schon. Bei MRT sind mir die Läufe daführ dann auch zu lang.
Kennst du eigentlich den Crescendolauf? 3km 7:30 3km 7:00 3km 6:30
3km 6:00 3km 5:30 3km 7:00 ne super zwar harte aber echt tolle Einheit
5:30 ist dann das Hm Tempo bei mir gewesen. Kann man noch ausbauen.
Diese Einheit ist auch HFQ Orientiert zu machen eigentlich einfacher da nicht überall km mARKIERUNGEN ZU FINDEN SIND:
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osso
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BeitragVerfasst am: 14.03.2011, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

wer mal den Stabd der wissenschaftliceh Foischung (Stabnd2008) nachlesen will, wird hier fündig:
http://pec.umz.ac.ir/Files/CD_1/European%20Jnl.%20of%20Sport%20Science/Euro_Sport_Sci_08_02_2008.pdf#page=25
Der Artikel "Carbohydrate feeding during exercise" fast das sehr gut zusammen
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