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osso
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ist das Glykogen verbraucht wird die Energie vermehrt aus Fett gewonnen

genau hier ist der Dissens. Ich hin ja der Meinung das genau das nicht möglich ist. Die Nutzung des Fett als Energieträger hängt meiner Meinung nicht davon ab ob Kohlenhydrate zur Verfügung sehen oder nicht.
Aber mir ist klar das es auch die gegenteilige Auffassung gibt. Es ist halt auch eine Frage wie mal die Quellen für sich bewertet.

Zitat:
"das Fett verbrennt im Feuer der Kohlenhydrate"

Könnte das nicht sogar auf Steffny zurückgehen ?
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Gruß Osso

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Mein weiteres Hobby Backen mit Vollkorn
So verdien ich neuerdings meine Knete Winken Dann hab ich mehr Zeit fürs Laufen Sehr glücklich
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Fett verbrennt im Feuer der Kohlehydraten,da nbestimmt nicht jeder sich mit dem Thema befasst,vielleicht mal kurz erklärt, wenn man sich Kohlehydrate als Anzündholz vorstellt und Fett als Holzscheid, so verbraucht man zuerst dan Anzündholz bis der Ofen brennt, und dann legt man den Holzscheid nach, Fett ( Holzscheid) verbrennt im Feuer der Kohlehydrate ( Anzündholz).
Ohne Kohehydrate kann man also auch kein Fett verbrennen, wichtig ist es sparsam damit umzugehen, es gilt also den Fettstoffwechsel zu optimieren um wertvolle Kohlenhydrate zu schonen das passiert durch lange langsame Läufe, ohne dabei Kohlehydrate zu zuführen. Im Wk wo mann schneller läuft ist das anders da reichen die Kohlehydrate oft nicht aus = Leistungsabfall ( Ofen geht aus )
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Jorge
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

osso hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ist das Glykogen verbraucht wird die Energie vermehrt aus Fett gewonnen

Genau hier ist der Dissens. Ich hin ja der Meinung das genau das nicht möglich ist. Die Nutzung des Fett als Energieträger hängt meiner Meinung nicht davon ab ob Kohlenhydrate zur Verfügung sehen oder nicht.
Aber mir ist klar das es auch die gegenteilige Auffassung gibt. Es ist halt auch eine Frage, wie mal die Quellen für sich bewertet.

Zitat:
"das Fett verbrennt im Feuer der Kohlenhydrate"

Könnte das nicht sogar auf Steffny zurückgehen ?

Eigentlich gibt's da gar keine echte Meinungsverschiedenheit. Diese „Umstellung“ von KH- auf Fettverbrennung ist ja sowas wie ein moderner Mythos. Es wird immer beides verbraucht, nur die Gewichtung ändert sich. Insofern hat Osso natürlich recht und den griffigen Spruch hat Luxi ja sehr schön anschaulich erläutert. Ich persönlich glaube allerdings nicht, dass eine KH-Zufuhr bei einem HM bereits notwendig bzw. sinnvoll ist. Es sei denn, man ist 2 1/2 - 3 Stunden unterwegs und läuft den Großteil der Strecke bei 90% HFmax. Winken Dann sollte man sich allerdings ernsthaft fragen, was man im Vorfeld bereits alles falsch gemacht hat.

Meine HMs bin ich bis auf einen alle ohne kohlehydrathaltige Getränke o.ä gelaufen. Und der eine bei dem ich es ausprobiert habe (als Test unter WK-Bedingungen für den Marathon) war der mieseste von allen. Bis auf die langen Läufe in der M-Vorbereitung laufe ich allerdings auch grundsätzlich ohne vorher oder währendessen Nahrung zuzuführen oder zu trinken. Möglicherweise bin ich es also gewöhnt, bei Belastung längere Zeit ohne Nahrung auszukommen und habe meinen Stoffwechsel ökonomisiert.

Jorge Sehr glücklich
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osso
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Übnerlegung ist folgende:
Laut Moosburger sind
Zitat:
Die muskulären Glykogenreserven sind bei intensiver Dauerbelastung je nach
Trainingszustand nach 60 bis 90 Minuten weitgehend erschöpft.

http://www.dr-moosburger.at/pub/pub023.pdf

Wenn man das richig annimmt, und an nicht zu Weltspitze gehört. dann reichen die Glykogenreserven nicht um einen HM durchzustehen. Das heisst entweder die Intensität drosseln und/oder KH's zu führen. Bzw die zusätlichen KH's ermöglichen eine höhere Intensität. Ebenso wie eine gut trainierter Fettstoffwechsel. Mann kann die Energieknappheit von neiden Seiten angehen.

Ich selbst laufen den HM um die 93 min, Das heisst die Glykogenreserven reichen, im besten Fall gerade eben, nicht. Wenn ich nun 60g Kohlenhydrathe zu mir nehme könnte es mit Glück gerade eben aufgehen.
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Gruß Osso

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Jorge
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

osso hat Folgendes geschrieben:
Meine Übnerlegung ist folgende:

(…)

Wenn man das richig annimmt, und an nicht zu Weltspitze gehört. dann reichen die Glykogenreserven nicht um einen HM durchzustehen. Das heisst entweder die Intensität drosseln und/oder KH's zu führen. Bzw die zusätlichen KH's ermöglichen eine höhere Intensität. Ebenso wie eine gut trainierter Fettstoffwechsel. Man kann die Energieknappheit von beiden Seiten angehen.

Ich selbst laufen den HM um die 93 min, Das heisst die Glykogenreserven reichen, im besten Fall gerade eben, nicht. Wenn ich nun 60g Kohlenhydrathe zu mir nehme könnte es mit Glück gerade eben aufgehen.


Dann trifft auf mich wahrscheinlich der gut trainierte Stoffwechsel zu. Ich muss auch zugeben, dass bei mir die orthopädischen Voraussetzungen (zweimal operiertes Knie) eher der limitierende Faktor sind. Möglicherweise bin ich noch nie in den Bereich der mangelnden Glykogenreserven gekommen. Brauche ja auch 10 Minuten länger als du … Verlegen


Viele Grüße


Jorge Sehr glücklich
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osso
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BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss natürlich auch nicht ob die Glykogenreserven wirklich bei mir der limitierende Faktor ist. Aber es reicht mir das sie es sein könnten um mich auf diese Eventualität vorzubereiten. Schwer sind die letzten km für immer, auch bei einem 10er, da kann ich nichts daraus ableiten. Insofern entziehen sich die Stoffwechselvorgänge der direkten Beachtung.
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BeitragVerfasst am: 11.03.2011, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Man muss meiner Meinung nach halt versuchen so lange wie möglich mit den vorhandenem Glykogen auszukommen, also Prozentuel mehr Fett als
Glykogen zu verbrennen. Wie gesagt ich laufe inzwischen auch einen HM
ohne Nahrugszufuhr nur mit Wasser eigentlich Problemlos. Aber erst ab dem Zeitpunkt wo ich im Marathontraining versucht habe ( laut empfehlung von Butz ) ohne zufuhr immer länger zu laufen. Und das hat gefruchtet, und wie. Es gibt bestimmt noch einige hier die sich erinnern dass der Luxi ohne etwas mal keine Stunde gelaufen ist.
Wenn das nicht so hinhaut dann
Zitat:
Zitat Jorge Dann sollte man sich allerdings ernsthaft fragen, was man im Vorfeld bereits alles falsch gemacht hat.


Klar ist aber auch dass nich jeder Körper gleich Reagiert.
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BeitragVerfasst am: 11.03.2011, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte noch erwähnen dass nicht länger her als letzte Woche ich nach 40' Geschockt mal zwischendurch gehen musste weil ich einen Hungerast!!!!! bekam.
Weshalb überhaupt, und gerade warum schon so früh ich weiss nicht genau denke nicht genug im Vorfeld getrunken und falsch gegessen.
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Luxemburger
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BeitragVerfasst am: 11.03.2011, 09:56    Titel: Antworten mit Zitat

Jorge hat Folgendes geschrieben:
osso hat Folgendes geschrieben:
Meine Übnerlegung ist folgende:

(…)

Wenn man das richig annimmt, und an nicht zu Weltspitze gehört. dann reichen die Glykogenreserven nicht um einen HM durchzustehen. Das heisst entweder die Intensität drosseln und/oder KH's zu führen. Bzw die zusätlichen KH's ermöglichen eine höhere Intensität. Ebenso wie eine gut trainierter Fettstoffwechsel. Man kann die Energieknappheit von beiden Seiten angehen.

Ich selbst laufen den HM um die 93 min, Das heisst die Glykogenreserven reichen, im besten Fall gerade eben, nicht. Wenn ich nun 60g Kohlenhydrathe zu mir nehme könnte es mit Glück gerade eben aufgehen.


Dann trifft auf mich wahrscheinlich der gut trainierte Stoffwechsel zu. Ich muss auch zugeben, dass bei mir die orthopädischen Voraussetzungen (zweimal operiertes Knie) eher der limitierende Faktor sind. Möglicherweise bin ich noch nie in den Bereich der mangelnden Glykogenreserven gekommen. Brauche ja auch 10 Minuten länger als du … Verlegen


Viele Grüße


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Ich denke ihr beiden habt recht, Osso der in 93 Minuten läuft oder ein Anfänger der 150' braucht ist natührlich schon ein Riesen Unterschied, wenn man soo lange Unterwegs ist reichts im WK sicherlich nicht, Ziel sollte es aber sein im Training zu versuchen die Grenze hinaus zu schieben.
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Jorge
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BeitragVerfasst am: 12.03.2011, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Luxemburger hat Folgendes geschrieben:
Klar ist aber auch dass nich jeder Körper gleich Reagiert.

Das ist sicher richtig. Aber gerade du selbst bist ja auch ein gutes Beispiel dafür, wie gut trainierbar solche Systeme sind, wenn man es mit Geduld und Verstand angeht. Sehr glücklich

Selbstkritik, die Fähigkeit zu analytischem Denken, Selbstbewusstsein (in dem Sinne, seinen Körper und seine Grenzen zu kennen), Geduld, Demut – das sind alles Eigenschaften, die kein Trainingsplan, kein Energydrink und kein Wundermittelchen ersetzen kann. Jeder Mensch ist anders und letztlich bleibt jedem nichts anderes übrig, als bestimmte Erfahrungen selbst zu machen. Mit unseren Postings, Tipps und Anregungen können wir andere Blickwinkel, andere Denkansätze und Erfahrungen in die Diskussion mit einbringen und im günstigsten Fall den Lernprozess verkürzen (mitunter deutlich). Denken muss jeder trotzdem noch selbst. Winken


Viele Grüße


Jorge Sehr glücklich
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