Verfasst am: 25.07.2009, 21:54 Titel: Ernährung bei 21 km lauf?
Hallo ihr lieben,
ich laufe über 10 km und nehme jetzt die 21 km in Angriff. Ich habe bei einigen Läufen bemerkt, das ich "schwere Beine" hatte. Das ist so, als würde man nicht von der Stelle kommen. Wie kann das sein und woran liegt das?
Mache ich irgendetwas falsch-bezüglich der Ernährung? Sollte ich jetzt schon mehr auf die Ernährung achten?
bei einem HM was essen ist, meines Erachtens quatsch. Oder geht es eher um die Ernährung für das Laufen an sich
Schwere Beine können viele Ursachen haben,
Keine Ruhephasen, falsches Training> zu wenig lange, langsame Läufe.
Nicht genug getrunken ( Salz-Magnesium )
Eine zu große Steigerung des KM Umfanges usw.
es kann auch an der Tagesform liegen, schwere Beine hat ein jeder mal
Wichtig sind, wie schon erwähnt, die Pausen zwischen den Läufen
und die Steigerung des Umfanges _________________ Gruß Sohle
......................................................................
Eine ½ Stunde Laufen bringt mehr als 2 Stunden Grübeln.
Hallo,
volle Zustimmung.
Bei einem HM muss man - gute Vorbereitung vorausgesetzt - nichts unterwegs essen.
Allerdings sind die von Sohle angesprochenen Punkte wichtigt, wenn man richtig HM trainiert und die Umfänge ausdehnt.
Streß und Schlafmangel können das körperliche Leistungsvermögen auch beeinflussen.
Klopf mal alles bei Dir ab!
Viel Erfolg,
Gruß
Heimü _________________ Auf dem Weg.
Oberkörper und Bauch/Rückenmuskeln werden weiter trainiert.
Die Beine dürfen mit den neuen Einlagen nun mal wieder etwas traben ... bisher kein Gezicke vom Fersensporn, dafür ist die rechte Wade im Eimer und hält mich derzeit vom Laufen ab.
Jip, schließe mich an.
Essen brauchst Du da nix.
Ich hab selbst bei langen Läufen (sind bei mir zur Zeit nur ca. 20KM)
nur nen Gelchip dabei.
Wie schon erwähnt sind Sohles Tipps da wichtiger.
Grüße _________________ "Wir wurden nicht mit Ohren geboren
um sie mit Sülze zu füllen"
Nee wenn du dich richtig Ernährst dann brauchst du unterwegs nichts
zum essen bei 21km. Aber zu trinken zumal wenns warm ist.
Du schreibst dass du von 10 km auf 21 erweiterst hat, aber doch sicherlich nach und nach oder? Denn sonst können deine schwere Beine auch von
der zu schnellen Steigerung kommen.
hi,
essen würde ich nicht unbedingt. Im Training finde ich trinken wesentlich wichtiger. Vor allem wenn man noch in der Entwicklungsphase zu langen läufen ist.
Die Trainingsrunde mit 9 km nehme ich in der Regel kein Wasser mit.
Die 13-km-Runde meistens mit Wasser. Und ab 17 km immer mit Wasser.
Gegessen wird immer erst danach - das macht mehr Spass und ich freue mich dann auch beim Laufen darauf.
Ausnahmen sind große Hitze (wie heute nachmittag) oder Stress in der Arbeit (und da den lieben langen Tag wenig gesüffelt). Dann nehme ich auch auf kleinen Runden was mit zum trinken. Und schütte mir vor dem Laufen noch ein bis zwei Gläser rein.
Habe für mich in diversen Versuchen gemerkt, dass es so am Besten ist.
Muss man glaube ich immer passend für sich austesten.
ja ich steigere natürlich langsam. Nicht von 10km direkt auf 21km. Zur Zeit laufe ich bis 14 km. Mal 7 mal 9 ganz unterschiedlich. Einmal in der Woche mache ich einen langen lauf.
Hast du genügend Ruhetage? Die schweren Beine bekomm ich immer, wenn ich zwei Belastungen nacheinander habe, ohne ausreichend Pause dazwischen. Oder doch zu schnell gesteigert? Oder zu schnell?
Glaub auch nicht, dass du auf 21 km zwischendurch essen musst. Aber vllt ernährst du dich generell nicht so ausgewogen, so dass da einfach Kraft fehlt?
Wenn das nicht besser wird, lass doch mal ein Blutbild machen... _________________ Tat tvam asi.
Ich esse morgens meist nix, trink aber superleckeren Milchkaffee. Mittags (~11:30) ein grosser Gemüseteller mit Reisbeilage. Abends steige ich aus den Büroklamotten in die Laufschuhe (~18:30) und danach meist Müsli oder Nudeln für die Kohlenhydrate.
Ist eine Frage, wie trainiert der Stoffwechsel ist: Vor 2 jahren musste ich nachmittags um 16:00 Uhr was essen, oder ich konnte keine Arbeit nicht weitermachen *g*, vor einem Jahr passsierte es, dass ich abends nach 1,5 Std nicht mehr laufen konnte, weil "der Saft alle war", dieses Jahr laufe ich selbst lange Läufe, gestern bsw knapp 3,5 Std.
Sporternährung ist KEINE Frage von Inhaltestoffen, so hab ich mal in einem Vortrag überzeugend gehört, sondern ein Zeit-Mengen-Problem: Wenn die Einheit beginnt, hat der Sportler dafür Sorge zu tragen (gehabt), dass er ausreichend vorbereitet ist.
Dazu gehört insbesondere das leidige Verdauungsproblem. Ich lauf abends ohne vorheriges Essen, weil ich mit gerade neu zugeführter Nahrung _jedesmal_ in die Büsche müsste. Taschentücher hab ich eh immer dabei, aber es ist doch sehr nervig.
Nach dem Sport mach ich mir keinen Stress mit Nahrung nachführen, der Tagesablauf bestimmt eh, dass es so in 30min-1Std passiert.
Ein Zeit-Mengen-Problem, das ist meine zentrale Vokabel.
Am Anfang also ruhig öfter und kürzer vorher was esssen, und über die Jahre die Veränderung beobachten. Zeit-Menge heisst schliesslich auch, dass man die komplette Einheit bewältigen muss.
Hat jemand einen Link, wo der tatsächliche Kalorienverbrauch beim Laufen diskutiert wird? Ich hab immer nur im Kopp, dass es halt erstaunlich wenig war, jedenfalls im Bereich des Dauerlaufs. Hatte die letzte Zeit eh gedacht, mein Wissen hierüber müsste ich mal präzisieren.
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