fast alles ist geschrieben, gut und richtig.
Mein Tipp, lass die Puluhr weg. Lauf öfters ohne. Entwickle ein Gespür für Dich, für die Tagesform, für die Kombination von Tagesform, Strecke, Wetter, auch Stress in der Arbeit oder sonstwas, was einem am entspannten Laufen evtl. behindert.
Das kann Dir der Blick auf die Uhr und Pulsfrequenz nie geben.
Habe erst als alter S.... (wie redapricot geschrieben hat) als 48-jähriger zum laufen angefangen. Am Anfang in der Unsicherheit und durch die Anleitungen der diversen Bücher (Steffny und Co) viel darauf (Puls) geschaut und verglichen.
Aus meiner Erfahrung für mich persönlich alles Käse. Hin und wieder mal als Kontrolle. Aber fürs tägliche Training raubt mir das der Spass am Laufen.
Und wenn ich dann sehe, welche Computerärme manche da in den Wettkämpfen mitschleppen.....
Sorry, bin abgeschweift...
Wenn Dein Alter stimmt, und die Angabe, dass Du schon mind. seit 2010 läufst, dann lass Deine Skepsis an der Garderobe hängen. In dem Alter kannst Du (vorausgesetzt das Gewicht und der Gesundheitszustand sind ok) wesentlich mehr machen.
Drum - lauf los. 3-5 Einheiten pro Woche, mal längere, mal kürzere, jetzt im Winter ist das doch ideal.
Viel Spass
rainer
PS: und wenn es am Ende eines Laufes mal richtig schiebt - dann lass es laufen... (nicht bremsen) _________________ Wien 2011 (03:59:01); Augsburg 2011 (04:14:03); Frankfurt 2011 (03:56:06); Ulm 2012 (03:58:51)
Meine typische Erfahrung bei den langen Läufen: Ich musste mich besonders gegen Ende oft bremsen, um die 70%maxHF nicht zu überschreiten. Andererseits hatte ich danach immer das Gefühl, dass durch die Streckenlänge schon eine Anstrengung dahinter war.
So soll es sein. Zum Ende der langen Läufe kannst Du auch ruhig über 70% sein, da die Streckenlänge einfach in den Knochen (und den Adern) steckt.
Wie hast Du denn Deine Hfmax bestimmt? Die ändert sich auch mit der Zeit, sollte man also immer mal überprüfen. _________________ Ein Mensch, der keine Dummheiten macht, macht auch nichts Gescheites.
Mein Tipp, lass die Puluhr weg. Lauf öfters ohne. Entwickle ein Gespür für Dich, für die Tagesform, für die Kombination von Tagesform, Strecke, Wetter, auch Stress in der Arbeit oder sonstwas, was einem am entspannten Laufen evtl. behindert.
Das kann Dir der Blick auf die Uhr und Pulsfrequenz nie geben.
Habe erst als alter S.... (wie redapricot geschrieben hat) als 48-jähriger zum laufen angefangen. Am Anfang in der Unsicherheit und durch die Anleitungen der diversen Bücher (Steffny und Co) viel darauf (Puls) geschaut und verglichen.
Aus meiner Erfahrung für mich persönlich alles Käse. Hin und wieder mal als Kontrolle. Aber fürs tägliche Training raubt mir das der Spass am Laufen.
Da sind wir wohl einfach unterschiedlich. Mir macht das Laufen seit ich eine Pulsuhr habe noch mehr Freude!
rainerP hat Folgendes geschrieben:
Wenn Dein Alter stimmt,
Wieso zweifeln hier alle neuerdings mein Alter an?
Ich bin wirklich 27!
rainerP hat Folgendes geschrieben:
PS: und wenn es am Ende eines Laufes mal richtig schiebt - dann lass es laufen... (nicht bremsen)
Bisher habe ich Steffny so verstanden, dass gerade durch nicht langsam genug gelaufene Einheiten Probleme z.B. beim Marathon entstehen können. Ohnehin bin ich davon überrascht, dass in diesem Thread Grundaussagen der Laufliteratur in Frage gestellt zu werden scheinen. Insofern bin ich hin- und hergerissen. Letztlich muss ich mich wohl damit abfinden, dass es unterschiedliche Positionen gibt...
Mary hat Folgendes geschrieben:
Wie hast Du denn Deine Hfmax bestimmt? Die ändert sich auch mit der Zeit, sollte man also immer mal überprüfen.
Die stammt von meinem 10er im Juli. Bei meinem letzten 10er habe ich nur 97% dieser Herzfrequenz erreicht. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich im Juli aus Erschöpfung kurz davor stand, den Lauf abzubrechen, beim aktuellen 10er nicht.
Die Grundaussagen die in der Laufliteratur zu lesen sind, stammen von Läufern und hauptsächlich schreiben die aus ihrer Erfahrung raus. Ich baue auf meine Erfahrung mit der ich erfolgreich war und hoffe dass ich das wieder bin nach meinem Comeback, wobei ich jetzt kleinere Brötchen backen werde und weitaus nicht nach Superzeiten aus bin. _________________ Gruß schnellerhase
leider muss ich diejenigen, die mich ehrgeizig trainierend erwarten, enttäuschen...
Wenige Tage nach dem Halbmarathon bekam ich eine heftige Erkältung, die mich anderthalb Wochen völlig außer Gefecht setzte. Bis heute ist ein Rest Schleim im Hals nicht völlig verschwunden, so dass ich mich noch nicht traue, wieder mit dem Laufen anzufangen, da ich die Risiken nicht abschätzen kann.
Vielleicht kann ich nächste Woche (dann wären es 7 Wochen Pause) einen neuen Anlauf wagen. Dann hätte ich noch 8 Wochen Zeit, bis der 12-Wochenplan für den Halbmarathon beginnt. Ich hoffe, bis dahin schaffe ich wieder drei mal pro Woche 12km und einmal 20km. Zum Wiedereinstieg dachte ich mal zunächst an ca. 8km.
wie geplant konnte ich zu Beginn des Monats wieder mit dem Laufen beginnen. Und es läuft gut! Bisher scheine ich wieder 4 Läufe pro Woche zu vertragen und bin beim langen Lauf schon wieder bei 18km.
Zwei der vier Läufe absolviere ich in einer Laufgruppe, die 6:00min/km bis 6:45min/km läuft. Dazu laufe ich zum Treffpunkt der Gruppe hin und zurück. Habe mich in der Zwischenzeit gemeinsam mit der Laufgruppe zum Berliner Halbmarathon am 7.4.13 angemeldet. Bin mal gespannt, wie es sich mit 30.000 Teilnehmern läuft.
Vier Wochen vor dem Halbmarathon findet hier in Münster ein Lauf statt. Ich überlege noch, ob ich da 10km oder einen nicht maximal gelaufenen Halbmarathon laufen soll. Für 10km spräche, dass das ein guter Formtest wäre, um eine realistisches Halbmarathontempo zu bestimmen. Der Trainingsplan, an dem ich mich orientieren möchte, sieht in der betreffenden Woche jedoch neben einem langen Lauf über 27km einen Tempodauerlauf über 24km vor, von denen 21km in 5:30min/km zu absolvieren sind. Da würde es sich natürlich anbieten, diesen Tempodauerlauf im Rahmen eines Halbmarathons zu laufen. Was meint ihr?
Ich kenne eigentlich nur Pläne, in denen 4 Wochen vorher ein 10er als Standortbestimmung gelaufen wird, aber wenn Dein Plan da einen langen Lauf über 27 mit Tempo vorsieht, dann passt das doch. Was für ein Plan ist das denn?
Ich persönlich finde den 10er sinnvoller, aber wenn Dein Plan so ausgelegt ist, dann hat das sicher auch seinen Grund... vielleicht meldet sich ja noch einer von den Trainingsspezialisten .
LG und eine gute Vorbereitung,
Mary _________________ Ein Mensch, der keine Dummheiten macht, macht auch nichts Gescheites.
Darin sind in der achten (und härtesten) der zwölf Wochen vorgesehen:
14km mit Intervalltraining
15km
24km, davon 21km in 5:30min/km
27km
Es handelt sich bei dem 21km-Tempodauerlauf und dem 27km-Lauf also um zwei verschiedene Läufe in der gleichen Woche.
Der Trainingsplan ist wirklich für einen Halbmarathon und nicht für einen Marathon gedacht. Es heißt dazu auf der Homepage sinngemäß: Der Umfang ist für alle Zielzeiten gleich, da davon ausgegangen wird, dass das Optimum ausgeschöpft werden soll.
Ich plane allerdings, den 15km-Lauf in der genannten Woche wegzulassen, um fit genug für die Läufe über 24km und 27km zu sein. Oder eben ich laufe doch 10km als Standortbestimmung für den Berliner Halbmarathon. Wobei damit zusätzlich der 24km-Lauf mit den 21 schnellen km ausfallen würde.
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