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tobit
grün hinter den Ohren
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BeitragVerfasst am: 17.08.2012, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mal wieder,


dass ich beim 10er-Warmlaufen trotz des langsamen Tempos 70% Maxpuls erreichte, scheint tatsächlich an (positiver) Anspannung vor dem Lauf gelegen zu haben: Jedenfalls passt der gemessene Maximalpuls von 203 Schlägen pro Minute beim Training sehr gut zu meinem Körpergefühl und den von Steffny nach Wettkampfzeit vorgeschlagenen Tempos.

Den folgenden 10er wollte ich ja eigentlich als Genusslauf laufen. Aber schon beim Start liefen die anderen Läufer los wie die Feuerwehr... Und alleine als Letzter herumlaufen wollte ich auch nicht. So ließ ich am Ende immerhin drei Läufer hinter mir und erreichte trotz nicht voll gelaufenen Rennens eine Zeit von 53:41. Allerdings war die Strecke laut meiner GPS-Uhr etwas kürzer als 10km. Das passt auch zu meinem Gefühl, dass ich nach diesem 10er deutlich weniger erschöpft war, als nach dem 10er eine Woche zuvor.

In der Zwischenzeit habe ich mich wegen meiner Oberschenkelbeschwerden bei einem Osteopathen behandeln lassen. Die Beschwerden könnten laut ihm von einem bei mir verhärteten Lendenwirbel stammen, durch den die Nerven in die Beine führen. Tatsächlich sind die Auffälligkeiten ein paar Tage nach der Behandlung deutlich zurückgegangen (wenn auch nicht ganz weg)! Einen weiteren Termin habe ich noch.

Das Training habe ich auf vier mal pro Woche erhöhen können ohne neue Beschwerden. Außerdem gehe ich ca. 1-2 mal pro Woche schwimmen. Ich bin daher optimistisch, beim Halbmarathon in Köln starten zu können!


Viele Grüße
Tobias
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tobit
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BeitragVerfasst am: 11.09.2012, 06:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,


es läuft sehr gut bei mir! Die Auffälligkeiten am Oberschenkel treten nur noch im Alltag und nicht mehr beim Laufen auf. Meine kürzeren Läufe umfassen derzeit 10-11,5km, der längere Lauf 17,5-19km. Die Wettkampfzeiten haben sich deutlich verbessert: 55:09 über 10,8km (5:06min/km, entspräche einer PB über 10km) und 1:21:25 über 15,4km (5:17min/km, PB über diese Strecke)! Um eine sinnvolle "Startpace" für mein Halbmarathon-Debüt Mitte Oktober zu ermitteln, habe ich den Trainingsplänen von Steffny folgend zwei Wochen vor dem Halbmarathon noch einen 10er eingeplant.

Das Laufen nach Puls möchte ich nicht mehr missen: Durch kleinste Steigungen und Gefälle der Laufstrecke, die ich ohne Pulsmessung gar nicht wahrnehmen würde, führt der Versuch, mit nahezu konstantem Puls zu laufen, zu deutlich verschiedenen Tempos. Der Versuch, konstante Pace zu laufen, wäre also gar nicht immer sinnvoll.


Zwei Fragen haben sich mir in der Zwischenzeit gestellt:

1. Steffny sieht in seinen Trainingsplänen schon zwei Tage nach Wettkämpfen wieder leichtes Jogging vor. Da fühlen sich meine Beine aber immer noch sehr schlapp an, so dass mein Gefühl mir sagen würde: Es ist noch zu früh, wieder mit dem Training einzusteigen. Sollte ich dann trotzdem laufen gehen?

2. Die mir bekannten Trainingspläne für 10km und Halbmarathon mit 4 Einheiten pro Woche sehen je eine Einheit Intervalltraining und eine Einheit Tempodauerlauf vor. Ist das nicht zu viel Tempotraining, wenn man der Faustformel "max. 5-10% Tempotraining" folgt?


Viele Grüße
Tobias
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heimü
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BeitragVerfasst am: 11.09.2012, 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

tobit hat Folgendes geschrieben:

1. Steffny sieht in seinen Trainingsplänen schon zwei Tage nach Wettkämpfen wieder leichtes Jogging vor. Da fühlen sich meine Beine aber immer noch sehr schlapp an, so dass mein Gefühl mir sagen würde: Es ist noch zu früh, wieder mit dem Training einzusteigen. Sollte ich dann trotzdem laufen gehen?

Ja, aber wirklich nur "Jogging". Leichtes Training fördert die Durchblutung und somit die Regeneration.

tobit hat Folgendes geschrieben:

2. Die mir bekannten Trainingspläne für 10km und Halbmarathon mit 4 Einheiten pro Woche sehen je eine Einheit Intervalltraining und eine Einheit Tempodauerlauf vor. Ist das nicht zu viel Tempotraining, wenn man der Faustformel "max. 5-10% Tempotraining" folgt?

Das ist OK, wenn Du in der direkten Vorbereitung auf einen Wettkampf bist.
Dann baust Du Tempohärte im Wettkampftempo auf, dafür sind solche Einheiten gedacht. Zwischen den beiden ist ja meist dann eine sehr leichte, regenerative Einheit eingebaut.

Hört sich sich sonst gut an, da geht was!

Gruß vom
Heimü
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tobit
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BeitragVerfasst am: 12.09.2012, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heimü,


danke für deine schnelle und klare Antwort!

Habe dann heute, drei Tage nach dem 15,4km-Wettkampf, trotz schlapper Beine eine kleine Jogging-Runde gedreht: knapp 5km, 7:17min/km, 64%maxHF. Schon diese kurze Strecke kam mir wie eine Ewigkeit vor. Und während ich mich sonst z.B. für den längeren Lauf öfters bremsen muss, um bei 70%maxHF zu laufen, waren heute die 64%maxHF das Tempo, dass meinem Gefühl entsprach. Und Steffny sieht zwei Tage nach einem 10km-Wettkampf schon wieder 9km bei 70%maxHF vor... Vielleicht dauert die Regeneration bei mir einfach etwas länger als bei anderen?


Angesichts der Tatsache, dass ich das Hobby Laufen inzwischen mit vier Einheiten pro Woche intensiver betreibe, habe ich mir in einem Sportfachgeschäft ein weiteres Paar Laufschuhe sowie ein Paar Winter-Laufschuhe gekauft. Man soll ja idealerweise regelmäßig zwischen verschiedenen Paaren wechseln. Dazu noch eine Frage:

Ich habe noch ein Paar Laufschuhe von ALDI herumliegen. Riskiere ich meine Gesundheit, wenn ich wechselweise auch diese Schuhe verwende, falls ich dabei ein gutes Gefühl haben sollte?

Gegen diese Schuhe habe ich im Wesentlichen zwei Argumente gelesen:
a) Die Schuhe seien als "Einheitsprodukt" nicht auf den speziellen Läufer zugeschnitten.
b) Die Qualität sei schlecht.

zu a) Bei mir liegt Überpronation vor, in diesem Punkt passen sie also zu mir. Übergewicht habe ich nicht. Im Sportfachgeschäft wurde ich auch vor allem nach meinem subjektiven Gefühl in den Schuhen beraten.

zu b) Insbesondere wird die Dämpfung als zu schwach kritisiert. Dagegen habe ich kürzlich von einem Arzt gehört, dass es einen neuen Trend weg von zu starker Dämpfung gebe, was wieder näher am natürlichen Barfußlaufen liege. Vielleicht ist ja gerade der Wechsel zwischen stärkerer und schwächerer Dämpfung vorteilhaft?

Also einfach mal selbst testen oder lieber Finger weg? Merke ich rechtzeitig, wenn die Schuhe für mich ungeeignet sein sollten?


Läuferische Grüße
Tobias
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Matthias W.
Quasselstrippe
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BeitragVerfasst am: 12.09.2012, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit den Schuhen ist so ein Sache.

Du wirst immer Meinungen finden die sagen: Finger weg von dem Zeugs und andere die 5000km mit Discounterschuhen gelaufen sind und alles toll finden.

Letztlich musst du selbst herausfinden ob es bei dir geht. Ich bin ein Schuh-Allesfresser der mit jedem Schuh läuft und wenig Probleme hat (bestell auch ohne Anprobe im Internet und hat immer geklappt) andere brauchen Jahre um den Schuh zu finden der ihnen passt und krigen die Krise wenn der Hersteller ne Kleinigkeit ändert.

Generell sind Discounterschuhe auch nicht viel anders aufgebaut, und der große Preisunterschied beruht eher auf Entwicklungs- und Marketing kosten.

Der Aspekt des Wechsels verschiedener Dämpfungsstufen ist sicher ein wichtiger Punkt, und ich denke man kann sagen: Ja es ist sinnvoll da Abwechslung zu haben.

Ich würde einfach mal laufen, und wenn du tatsächlich Schmerzen oder Blasen bekomst kannst du sie ja noch immer wegschmeißen.
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"Wo gelächelt wird, da sind noch Leistungsreserven!" Smilie



Angefangen Januar 2009.
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heimü
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BeitragVerfasst am: 12.09.2012, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,
mal andersrum gefragt:
Hast Du die Schuhe von Aldi schon in Benutzung gehabt und hattest Du dann Probleme?
Wenn Ja=> nicht mehr verwenden
Wenn Nein=> eine Einheit die Woche können die ab.

Zum Hauptlaufschuh würde ich sie definitiv nicht machen.

Ich habe mir mal mit einem falschen Schuh (nicht Aldi, hatte eine Pronationsstütze obwohl ich keine brauche) sechs Monate Probleme mit der Achillessehne eingefangen und betrachte mich in dieser Richtung als kuriert. Smilie

Gruß
Heimü
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Mary
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BeitragVerfasst am: 12.09.2012, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich seh das ähnlich: Ich denke, je mehr verschiedene Schuhe man nutzt desto weniger Probleme hat man.

Von viel Dämpfung kommt man ja mittlerweile auch wieder ab, weil die Verletzungen trotz hoher Dämpfung nicht weniger geworden sind. Mittlerweile geht man ja eher in die entgegengesetzte Richtung zu den Minimalschuhen. Die haben teilweise so gut wie gar keine Dämpfung und sollen das Barfußlaufen imitieren.

Ich finde, bei diesen Minimalschuhen merkt man erst, wie viel man überhaupt für eine Marke bezahlt: Ich hab letztens mal welche anprobiert; die fühlten sich wirklich an, als hätte man ein Paar Hüttenschuhe an, sollten aber über 100,- € kosten. Ich hab den Verkäufer gefragt, womit man denn diesen hohen Preis rechtfertigt, wenn man genauso gut barfuß laufen kann. Der meinte, dass barfuß laufen ja zu gefährlich sei wegen der Verletzungsgefahr... Ja, da kauf ich mir doch wirklich lieber ein Paar Hüttenschuhe!!!

LG, Mary
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BeitragVerfasst am: 13.09.2012, 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Einschätzungen!

Habe dann heute einen Testlauf mit den Aldi-Schuhen gestartet. Zunächst fiel mir auf, dass sie sich an den Fußballen etwas hart anfühlten. Nach einiger Zeit habe ich mich dann daran gewöhnt und es gar nicht mehr wahrgenommen. Dafür merkte ich bei einem Fuß auf der Innenseite Druck an einer Stelle, so dass sich mein Fuß an dieser Stelle bald wund anfühlte. Ich habe daraufhin den kürzesten Weg nach Hause genommen. Glücklicherweise stellte sich die "Wunde" nur als kleiner roter Punkt heraus.

Auffällig finde ich, dass nur ein Schuh betroffen war. Vielleicht lag die Standard-Einlegesohle nicht richtig drin? Ich überlege noch, ob ich den Schuhen eine zweite Chance gebe. Ansonsten kommen sie tatsächlich weg.

Viele Grüße
Tobias
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BeitragVerfasst am: 13.09.2012, 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo tobit,

ich hatte bisher einmal Schihe vom Discounter und mit denen war ein vernünftiges Training nicht möglich. Wie Du beschrieben hast fühlten diese sich brutal hart an.

Ich komme allerdings mit den Victory-Schuhen von Deichmann sehr gut zurecht. Die haben allerdings eine etwas geringere Lebensdauer bei mir.

In der Zwischenzeit habe ich mir allerdings auch Markenschuhe (Adidas, Asics, New Balance) gegönnt.

Da schaue ich eben immer ob es gerade Auslaufmodelle im Angebot gibt.

Viele Grüße

Andy
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BeitragVerfasst am: 13.09.2012, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht ein guter Tip mit den Deichmann-Schuhen. Mein Sohn braucht nämlich jetzt fürs Fußballtraining ein Paar Laufschuhe. Ob sich teure Markenschuhe für ihn lohnen ist ja echt fraglich...

Bei greif.de gibt es allerdings auch oft Restposten seeeeehr günstig.
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